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Polizei

15.02.2019

Transporter fährt auf Sattelzug und Auto

Der Fahrer eines Autotransporters wollte auf die linke Spur der A7 ausweichen. Dabei streifte er nicht nur einen vorausfahrenden Sattelzug, sondern drückte auch ein Fahrzeug, das auf der linken Spur fuhr, gegen die Leitplanke.
Bild: Wilhelm Schmid

Bei einem Unfall verletzen sich zwei Fahrer leicht. Die A7 ist eine Stunde lang gesperrt, der Verkehr staut sich weit Richtung Süden zurück

Wer am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 7 in Richtung Norden unterwegs war, musste bei Hittistetten viel Zeit einplanen. 500 Meter vor dem Autobahndreieck krachte es nämlich gegen 9.40 Uhr. Die Straße musste eine Stunde lang voll gesperrt werden.

Der 60-jährige Fahrer eines mit drei Kleintransportern beladenen Autotransport-Tiefladers bemerkte zu spät, dass ein vor ihm fahrender Sattelzug verkehrsbedingt abbremsen musste. Deshalb versuchte er laut Polizei, nach links auszuweichen. Dabei streifte er den vorausfahrenden Sattelzug an dessen linker hinterer Ecke – und übersah ein Auto, das auf der linken Spur unterwegs war.

In dem Auto, einem Jeep, saß eine 49-jährige Frau. Ihr Fahrzeug wurde nach links in die Mittelleitplanke abgedrängt, sodass die Frau innen eingeschlossen war: Auf der einen Seite blockierte die Mittelleitplanke die Türen und auf der anderen der Tieflader. Der Fahrerin gelang es, sich über ein Fenster aus dem Jeep zu befreien. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu.

Transporter fährt auf Sattelzug und Auto

Der Fahrer des Autotransporters erlitt einen Kreislaufzusammenbruch. Das Führerhaus seines Transporters wurde durch den Unfall stark eingedrückt. Aufgrund erster Meldungen wurde ein Rettungshubschrauber an die Unfallstelle entsandt, der aber ohne Patienten wieder abfliegen konnte. Die beiden Verletzten wurden von Rettungsdienst und Notarzt versorgt und in nahe gelegene Kliniken gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs stoppte sein Fahrzeug fünfzig Meter weiter vorne.

Für die Unfallaufnahme und die ersten Bergungsmaßnahmen musste die Fahrbahn etwa eine Stunde lang voll gesperrt werden; danach wurde eine Fahrspur wieder freigegeben. Dadurch entwickelte sich ein Stau, der zeitweise bis nach Illertissen zurückreichte und bis in die Mittagsstunden dauerte. Die Feuerwehren Altenstadt, Vöhringen und Weißenhorn sowie ein Fachberater des Technischen Hilfswerks waren zur Absicherung und für die Bergungsarbeiten im Einsatz. Der gesamte Sachschaden wird von der Polizei mit 80000 Euro angegeben.

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