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Ulm/Neu-Ulm

01.07.2020

Turbostrecke soll kommen: In 26 Minuten von Ulm nach Augsburg

Bald mit Vollgas? Ein TGV am Ulmer Hauptbahnhof.
Bild: Alexander Kaya

Neuer Taktfahrplan könnte Fahrzeiten massiv verkürzen. Was sich noch alles ändern soll.

Im neuen Gutachterentwurf für den deutschlandweiten Taktfahrplan ist eine Fahrzeit von 26 Minuten zwischen Ulm und Augsburg (heute 41 bis 43 Minuten) unterstellt; es sollen pro Stunde und Richtung 3,5 Fernverkehrszüge fahren (heute: zwei), was nahezu einer Verdoppelung des bisherigen Angebots auf einen S-Bahn-ähnlichen Standard entspricht.

In Günzburg sollen dem Entwurf zufolge die Fernverkehrszüge künftig stündlich stoppen (heute: jede zweite Stunde). Zusammen mit dem im Bau befindlichen Bahnprojekt Stuttgart-Ulm verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Augsburg von heute rund 1:40 Stunden auf weniger als eine Stunde.

Lücke im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz

Aus Sicht der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) stärkt das vorliegende Konzept die „Technologieachse Süd“, deren Rückgrat die Bahn-„Magistrale“ bildet. Die in wenigen Jahren letzte verbliebene Lücke im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen Paris und München sowie im innerdeutschen Korridor Köln-Frankfurt-München , nämlich zwischen Ulm und Augsburg, wird geschlossen. Der „Deutschland-Takt“ sichert die ICE-Anbindung für Bayerisch-Schwaben.

Turbostrecke soll kommen: In 26 Minuten von Ulm nach Augsburg

Zu den ersten „Etappen“ auf dem Weg zum „Deutschland-Takt“ zählt die Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecker München-Memmingen-Lindau im Dezember 2020 sowie Ulm-Lindau im Dezember 2021. (az)

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02.07.2020

Wenn wir in Ulm mit dem Turbo am Bahnhof abfahren sind wir schneller in Augsburg als in Günzburg, weil wir nicht mehr bremsen können.

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