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Landschaftsbau

16.04.2015

Turm, Rodelbahn und eine Ecke für alle

Im östlichen Holzheimer Neubaugebiet soll mehr entstehen als nur ein Spielplatz. Wie die Pläne einer Architektin Anreize für viele Generationen schaffen wollen

Der Spielplatz im Neubaugebiet am östlichen Ortsrand nimmt Formen an. Diesen Eindruck vermittelte jedenfalls der Bauausschuss des Gemeinderats bei seiner jüngsten Sitzung. Landschaftsarchitektin Konstanze Stocker (Ichenhausen-Oxenbronn) fand mit ihrem Entwurf viel Zustimmung. Demnächst soll sich auch der Gemeinderat damit beschäftigen und die Ausschreibung der ersten Arbeiten auf den Weg bringen.

Sanft modelliert soll sich der Platz einmal präsentieren, um auch Rutschen und Rodeln zu ermöglichen. Für die ganz Kleinen sind Geräte vorgesehen, für größere Kinder auch: Federbötchen, Drehbärchen, Nestkorbschaukel, Marienkäferwippe und einige Dinge mehr, ein Hangsteiger etwa oder ein Turm mit Brücke und Rutsche. Zudem soll eine Rasenfläche für Ballspiele reserviert bleiben. Und nachdem sich vor allem Kleinkinder selten unbegleitet auf dem Spielplatz tummeln dürften, sollen auch die Älteren nicht zu kurz kommen: In einer speziellen „Generationenecke“ nämlich, mit Sitzbank und einem Radtrainer vielleicht, womöglich auch einem Tisch für Brettspiele.

„Holz und Natur“ wünscht sich Julia Jedelhauser, Bauamtsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhofen, als dominierende Themen bei der Platzgestaltung, abhängig natürlich vom Budget für das Vorhaben. Eine Kostenschätzung hat Planerin Stocker zusammen mit ihrem Entwurf schon vorgelegt. Rund 50000 Euro muss die Gemeinde demnach für den Spielplatz veranschlagen.

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Dabei könnten Spielgeräte und sonstige Möblierung durchaus sukzessive angeschafft werden. „Als erster Schritt ist jetzt die Modellierung des Geländes notwendig“, sagte Jedelhauser. Die Bepflanzung soll, Stocker zufolge, mit zwei bis drei schattenspendenden Bäumen und heimischen Sträuchern erfolgen. „Vielleicht bei einem Aktionstag, bei dem wir auch die Familien einbinden könnten“, so die Anregung von Bürgermeisterin Ursula Brauchle.

Den Zugang zum Platz soll ein mit einer wassergebundenen Sandschicht versehener Weg ermöglichen, „auch für Rollatoren geeignet“, wie Brauchle versicherte. Vom Entwurf der Planerin war das gesamte Gremium sehr angetan. Gemeinderat Alexander Keller ganz besonders. Sein Kompliment: „Wenn dieser Platz fertig ist, können wir die anderen Spielplätze schließen.“

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