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Ulm

24.05.2020

Übelkeit bei Fortbildung löst Großeinsatz aus

Großeinsatz für den Ulmer Rettungsdienst am Samstagnachmittag auf dem Messegelände.
Bild: Thomas Heckmann

Plus Weil ein Viertel der Teilnehmer massive Übelkeit verspürt, muss der Rettungsdienst zu eine Fortbildung in Ulm anrücken. Das hat Folgen, nicht nur für die Fortbildung.

Großeinsatz für den Ulmer Rettungsdienst am Samstagnachmittag auf dem Messegelände an der Böfinger Straße: Bei einer Firmenfortbildung klagten plötzlich ein halbes Dutzend Teilnehmer über Übelkeit.

Von den etwa zwanzig Teilnehmern hatten nach der Mittagspause sechs Mitarbeiter solch massive Übelkeit, dass der Rettungsdienst alarmiert wurde. Nachdem der Notarzt sowie der erste Rettungswagen an der Einsatzstelle waren und diese mit einer unklaren Lage mit zahlreichen Patienten konfrontiert wurde, wurde ein Großalarm ausgelost. Neben einem organisatorischen Einsatzleiter wurden insgesamt fünf Rettungswagen auf das Messegelände geschickt. Außerdem wurde die Einsatzeinheit 1 des Bevölkerungsschutz alarmiert. Diese ehrenamtlichen Helfer besetzten weiter Rettungsfahrzeuge, auch um die parallel anfallenden Einsätze abdecken zu können.

Ulm: Polizei nimmt Proben verdächtiger Speisen

Vor Ort konnte dann schnell die Situation beruhigt werden und die Betroffenen mit Übelkeit wurden nach einer Erstuntersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Polizei war ebenfalls in der Messehalle im Einsatz und befragte die Fortbildungsteilnehmer zu den möglichen Ursachen der Massen-Übelkeit. Da eine Lebensmittelvergiftung vermutet wurde, haben die Polizeibeamte Proben der verdächtigen Speisen sichergestellt, um die Ursache sicher feststellen zu können. Da die übrigen Schulungsteilnehmer keine Gesundheitsbeschwerden hatten und auch alle übrigen Vorschriften wie Mindestabstände der Teilnehmer an Einzeltischen eingehalten waren, konnte die Schulung mit verringerter Teilnehmerzahl fortgesetzt werden.

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