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Ulm
05.06.2021

250 Menschen halten Mahnwache nach Anschlag auf Synagoge

Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Regierung erklärt bei der Mahnwache: "Das jüdische Leben gehört zu Ulm dazu."
Foto: Veronika Lintner

Plus Rund 250 Menschen haben sich, wenige Stunden nach dem Brandanschlag, zur spontanen Mahnwache vor der Ulmer Synagoge versammelt - gegen Antisemitismus.

Die Wunde, die der Brandanschlag in die Fassade gebrannt hat - scheint das Gebäude nicht ernsthaft zu erschüttern. Ein schwarzer Schatten an der hellen Synagogen-Wand. Und verletzt wurde auch kein Mensch, als am Samstagmorgen ein Unbekannter einen Brand an der Synagoge am Weinhof legte - trotzdem wird der Schmerz am Abend spürbar. Dass so etwas überhaupt geschehen konnte, dass ein jüdisches Gotteshaus am hellen Tag in Ulms Mitte angegriffen wird, schockiert viele in dieser Stadt - und über die Grenzen hinaus. Früh um 8 Uhr brannte es, an diesem 5. Juni. Abends, 18.45 Uhr, haben sich nun rund 250 Menschen vor der Synagoge, bei den Spuren der Tat versammelt. Es ist eine Demonstration der Solidarität. Eine Mahnwache, bei der verschiedene politische Fraktionen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften und Generationen zusammenfinden. Gemeinsam gegen Antisemitismus.

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