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Ulm
02.01.2019

Dem großen Kirchenmaler auf der Spur

Für solche Bleiglasfenster ist Wilhelm Geyer bekannt.

Wilhelm Geyer gestaltete Glasfenster in mehr als 180 Kirchen, darunter das Münster. Nun wird sein Werk erfasst.

Michael Geyer erinnert sich noch gut an die blutigen Daumen, die sein Vater Wilhelm oft hatte, wenn er mit Schwarzlot auf Glas gearbeitet und beim Wischen der Schmelzfarbe über die scharfe Glaskante abgerutscht war. Sechs Jahre lang – von 1962 bis zum Tod des Vaters im Oktober 1968 – arbeitete Michael Geyer, damals junger Malermeister, mit seinem Vater in dessen Atelier auf dem Ulmer Eselsberg, wo die Familie 1953 ein großes Haus gebaut hatte. „Mein Vater“, sagt der 82-Jährige, „war der erfolgreichste Entwerfer von Glasfenstern seiner Zeit in Deutschland.“ Kein anderer Glaskünstler hatte in Deutschland in den 50er- und 60er-Jahren so viele Aufträge wie Wilhelm Geyer, der als der Erneuerer der christlichen Kunst seiner Zeit galt. Seine Söhne Michael und Martin erstellen derzeit ein Werkverzeichnis ihres Vaters, das inzwischen weit gediehen ist.

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