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Ulm

29.11.2019

Ulm: Fridays for Future füllt den Marktplatz

"Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut" schallt es am Freitag durch Ulm. Die Demo im Video.

Von miesem Novemberwetter ließen sich die nach Angaben der Veranstalter 2000 Demonstranten am Freitagnachmittag nicht abhalten: Die Ulmer Gruppe von Fridays for Future füllte den gesamten Marktplatz um für wirksameren Klimaschutz zu trommeln. Denn „diese Klimapolitik raubt uns unsere Zukunft“, hieß es etwa. Oder auch: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut.“ Die Klimabewegung hatte Kundgebungen in mehr als 500 deutschen Städten angekündigt.

Die Klimaschützer von Fridays for Future riefen wieder zur weltweiten und generationenübergreifenden Demo für besseren Klimaschutz auf.
15 Bilder
Die „friday for future“ Demo auf dem Ulmer Marktplatz
Foto: Alexander Kaya

"Wir verfolgen keine verrückten, egoistischen Ziele, wir sorgen uns ernsthaft um das Wohl und die Zukunft der Menschheit! Deshalb fordern wir, dass unsere Politiker auf die Warnungen reagieren, die seit über 30 Jahren aus der Wissenschaft kommen. Und diese Warnungen werden immer unmissverständlicher! “, kommentierte Merit Willmer von Fridays for Future die Bewegung.

Die Bewegung wertet die Demo als " voller Erfolg. Zum Rhythmus von "We will Rock you" klatschten und riefen die Ulmer "Klima Klima schützen" aus vollem Halse. Dazu selbst gedichtete Verse wie "Herr OB Noerenberg, Herr OB Czisch! Klima schützt, wer Ulmer isch!" Die Junge Ulmer Bühne führte “Kinder sind keine Profis” auf.

Aus Städten wie Dortmund, Münster, Saarbrücken, Mainz, Dresden, Freiburg und Essen wurden zunächst vierstellige Teilnehmerzahlen vermeldet.Insgesamt beteiligten sich deutschlandweit 630.000 Menschen an den Klimaprotesten, wie Fridays for Future am Nachmittag mitteilte. Angesichts einer vergleichsweise kurzen Vorlaufzeit des Aktionstags handelte es sich damit um eine gute Beteiligung, die allerdings nicht an die Rekordzahlen vom September heranreicht - damals waren der Klimabewegung zufolge weltweit mehr als sieben Millionen Menschen in 185 Ländern für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen, darunter allein 1,4 Millionen in Deutschland.


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