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Ulm
12.08.2019

Hinrichtungen in Ulm: Böses Ende für Hexen, Diebe und Ehebrecher

Diese Darstellung, die aus einer Ulmer Chronik stammt, zeigt eine Hinrichtung in Ulm Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts.
Foto: Dagmar Hub (Repro)

Vor rund 400 Jahren war der Tod am Galgen oder durch das Schwert in der Reichsstadt an der Tagesordnung. Historische Bücher beschreiben, wer dem Henker zum Opfer fiel – und warum.

Galgenberg und Henkersgraben erzählen in Ulm von jener Zeit, als die Todesstrafe ein schreckliches, aber durchaus normales Szenario für die Bevölkerung war: Es war üblich, den Henker an seinem Haus im Henkersgraben abzuholen, wenn sich der Zug mit dem oder den zum Tode Verurteilten vom Marktplatz beim Rathaus, wo dem Delinquenten Geständnis und Urteil von einer Kanzel herab verlesen wurden, zum Galgenberg bewegte, wo der Galgen stand, oder zu einer Richtstätte an jener Stelle, wo heute das Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium steht. Aber auch an anderen Stellen in der Stadt wurden Straftäter hingerichtet – gegebenenfalls auch auf dem Marktplatz selbst, wie das Urgichtbuch der Stadt Ulm aus den Jahren 1594 bis 1636 belegt. „Urgicht“ bedeutet „Geständnis“.

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