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Ulm
25.11.2016

Löwenmensch im Kampf gegen Windräder

Der etwa 40000 Jahre alte Löwenmensch gehört zu den wertvollsten Fundstücken, die in den „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ auf der Schwäbischen Alb entdeckt wurden. Diese Höhlen sollen jetzt zum Weltkulturerbe werden.
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Der etwa 40000 Jahre alte Löwenmensch gehört zu den wertvollsten Fundstücken, die in den „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ auf der Schwäbischen Alb entdeckt wurden. Diese Höhlen sollen jetzt zum Weltkulturerbe werden.
Foto: Alexander Kaya

Die Höhlen der Eiszeitkunst auf der Alb könnten schon nächstes Jahr zum Weltkulturerbe gehören. Warum geplante Windkrafträder dieses Ziel gefährden.

Der Löwenmensch, die Venus vom Hohle Fels und weitere weltberühmte Kunstwerke von der Schwäbischen Alb sind auf der Zielgeraden: Denn die Orte, in denen diese Schätze gefunden wurden, die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“, könnten bald Teil des Weltkulturerbes sein. Der Antrag auf Aufnahme in die Liste der Unesco liegt seit Anfang des Jahres im Sekretariat der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur in Paris vor. Eine Entscheidung trifft das Welterbe-Komitee voraussichtlich im Juli 2017. Die Auszeichnung könnte der Region wegen ihres internationalen Renommees einen enormen Schub verleihen, insbesondere im Denkmalschutz und Tourismus. Den Eiszeithöhlen werden gute Chancen eingeräumt. Doch der Antrag könnte noch scheitern, warnt das baden-württembergische Wirtschaftsministerium als Oberste Denkmalschutzbehörde. Grund sind drei geplante große Windkraftanlagen in der Nähe der Höhlen.

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