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Ulm
20.03.2019

Missbrauchsfälle: Muss die Institution Kirche sterben?

Psychiater Fegert sieht bei der Kirche zu wenig Bereitschaft, Missbrauchsfälle aufzuklären.
Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert spricht im Haus der Begegnung über Missbrauchsfälle. Ein tief bestürzter Pfarrer macht sich weitreichende Gedanken.

Jörg Fegert ist skeptischer geworden, was die Bereitschaft der katholischen Kirche angeht, sich der tatsächlichen Dimension des sexuellen Missbrauchs durch Priester und andere Mitarbeiter der Kirche zu stellen. Das sagte der Ulmer Professor bei einem Vortrags- und Diskussionsabend im Ulmer Haus der Begegnung. Der Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, der auch Leiter des Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin Baden-Württemberg ist und die Kirche seit mehr als 15 Jahren zum Thema Missbrauch Minderjähriger berät, hatte im März mit einer repräsentativen Umfrage für Aufsehen gesorgt. Die Studie kam zum Ergebnis, dass in Deutschland in den vergangenen 70 Jahren jeweils etwa 114000 Kinder und Jugendliche von Mitarbeitern der katholischen und der evangelischen Kirche sexuell missbraucht worden seien. Die Zahlen rechneten die Forscher aus den Antworten von rund 2500 Befragten hoch (Lesen Sie hier mehr über die Studie). Damit gebe es im kirchlichen Bereich insgesamt etwa so viele Missbrauchsopfer wie im sportlichen Bereich.

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