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Ulm: Nach Rassismus-Debatte: Jetzt steht fest, was mit der Münster-Krippe geschieht

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Nach Rassismus-Debatte: Jetzt steht fest, was mit der Münster-Krippe geschieht

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    Die Figur des Melchior (Mitte) mit den anderen Figuren der Heiligen Drei Könige im Ulmer Münster. In diesem Winter wird die Krippe im Museum Ulm gezeigt.
    Die Figur des Melchior (Mitte) mit den anderen Figuren der Heiligen Drei Könige im Ulmer Münster. In diesem Winter wird die Krippe im Museum Ulm gezeigt. Foto: Sebastian Gollnow, dpa (Archivbild)

    Heftig schlugen im vergangenen Jahr bundesweit die Wogen hoch um den Entschluss des Ulmer Münsters, die drei Könige – der Legende nach eigentlich Weise oder Sterndeuter – nicht im Ensemble der Scheible-Krippe aufzustellen. Die Figur des dunkelhäutigen Königs, in dieser Krippendarstellung "Melchior" genannt, war als rassistisch empfunden worden. Zumindest für den kommenden Winter wird es nun eine positive Lösung geben: Die Scheible-Krippe wird im Museum Ulm im Rahmen einer eigenen Ausstellung zu sehen sein, in der Museumschefin Stefanie Dathe verschiedene Aspekte der Entstehungsgeschichte zeigen will. Darauf einigten sich Museum, Münster und der Erbe des Figurenensembles.

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