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Ulm/Neu-Ulm
03.09.2021

Deutsches Musikfest 2025 kommt nach Ulm und Neu-Ulm

Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände hat sich für die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm als Ausrichter des Deutschen Musikfestes 2025 entschieden.
Foto: Horst Hörger (Archivbild)

Die Entscheidung ist gefallen - die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände hat sich für die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm als Ausrichter des Deutschen Musikfestes 2025 entschieden. Die Städte erhoffen sich davon viel.

Erstmals haben sich drei Städte um die Ausrichtung des Deutschen Musikfestes 2025 beworben, was den Entscheidungsprozess enorm erschwerte. Doch die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) hat sich für Ulm/Neu-Ulm entschieden.

Ulm und Neu-Ulm überzeugten die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände

Am Ende konnten die beiden Städte in Bayern und Baden-Württemberg mit ihren Argumenten überzeugen. Sowohl in der Organisation als auch der Durchführung können Ulm und Neu-Ulm auf zahlreiche Erfahrungswerte der vergangenen Jahrzehnte zurückgreifen. "Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Mit ganz viel musikalischer Vorfreude fiebern wir dem Musikfest entgegen und hoffen, dass dieses für alle Beteiligten in jeder Hinsicht unvergesslich und herausragend wird", teilt Sandra Lützel, die Sprecherin der Stadt Neu-Ulm, mit.

So vielfältig wie die Teilnehmenden des Deutschen Musikfestes sind, so vielfältig sind die Anforderungen an die Veranstaltungsstätten. Ob Wertungsspiel, Konzert, Standkonzert, Gottesdienst, Festumzug, Vortrag, Ausstellung oder Abschlussveranstaltung – in Ulm und Neu-Ulm gibt es laut BDMV für jede Veranstaltung genau den passenden Ort und eine ausgeklügelte Infrastruktur. In der Ausrichtung von Großveranstaltungen sind Ulm und Neu-Ulm bestens erprobt. Regelmäßig finden in beiden Städten unterschiedlichste Events statt, die eine Vielzahl von Zuschauerinnen und Zuschauern herbeilocken.

Musikfest 2025: Was der Jury an der Doppelstadt gefällt

"Ulm ist mehr als nur das Münster, Neu-Ulm mehr als nur die kleine Schwesterstadt", schreibt der BDMV in einer Mitteilung. In den Städten an der Donau treffe man auf eine lebendige und vielfältige Kulturszene. Egal ob für Musikbegeisterte, Theaterverliebte, Kunstliebhabende, Tanzverrückte oder Freunde und Freundinnen alternativer Kulturangebote - Ulm und Neu-Ulm biete für jede und jeden das passende Kulturprogramm. Getrennt und doch vereint: Die Donau trennt die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm, sie zieht die Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Und obwohl die Donau eine Grenze markiert, sei sie vielmehr ein Ort zum Brückenbauen. Besonders im Bereich der Kultur arbeiteten die Städte Hand in Hand und bieten ideale Bedingungen für ein Fest wie das Deutsche Musikfest 2025, entschied die Jury. Zum ersten Mal in der Geschichte wird das Fest damit von zwei Städten und zwei Verbänden unterstützt.

Strahlkraft des Deutschen Musikfestes

Diese besondere Strahlkraft möchten die Städte Ulm und Neu-Ulm, der Blasmusikverband Baden-Württemberg und der Allgäu-Schwäbische Musikbund nach außen transportieren und weitertragen. Es soll ein Fest für alle Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker in ganz Deutschland werden, ein Fest, das Grenzen überwindet, Freundschaften schließt und Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Republik in ihrer Leidenschaft vereint. Mit zwei Städten und zwei Verbänden bekommt die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände vier "starke Partner", die das Deutsche Musikfest 2025 mit allen Kräften unterstützen und es zu einem "unvergesslichen Erlebnis" werden lassen sollen. Der BDMV gehören insgesamt über 1,1 Millionen Mitglieder an. Dazu gehören rund 255.000 aktive Musizierende unter 27 Jahre, 216.000 aktive Musizierende über 27 Jahre, 585.000 fördernde und 60.000 Ehrenmitglieder. (AZ)

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04.09.2021

Gratulation!
Ulm & Neu-Ulm haben schon immer gezeigt wie man im Föderalismus erfolgreich zusammenarbeitet.

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