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Ulm/Neu-Ulm
24.06.2015

Die Sorgen des Ulmer Citymanagers

Immer in Bewegung: Die Ulmer Fußgängerzone.
Foto: Alexander Kaya

Henning Krone spricht bei einer Tagung über Innenstadtverschönerung, Internethandel und die Glacis-Galerie.

Zwei Sorgen plagen Henning Krone, den Ulmer Citymanager: Der Wettbewerbsdruck durch das Internet sowie der Trend in Stadtverwaltungen, Händler zunehmend bei Verschönerungen der Innenstädte zur Kasse zu bitten. Dies wurde am Dienstag bei einem Treffen von baden-württembergischen Citymanagern auf Einladung des Handelsverbands deutlich.

An einer hübschen Fußgängerzone ist freilich auch Krone interessiert: „Die Sedelhöfe werden nagelneu und glänzen schön. Die Bahnhofstraße ist auch schön, aber alt“, sagte Krone. „Business Improvement District“ – abgekürzt BID heißt die von vielen Händlern gefürchtete Zauberformel, in der alle gewerblichen Anlieger gemeinsam in die Attraktivität ihres Quartiers investieren. Nach den Worten von Ulms Citymanager sei der städtische Chefplaner Volker Jeschek ein großer Fan der privaten Beteiligung an Sanierungen im öffentlichen Raum. Die Stadt habe schließlich nur Vorteile: Sie muss nichts oder wenig zahlen. Und trotzdem werden Fußgängerzone und Co. aufpoliert. Für Händler ist das allerdings ein zweischneidiges Schwert – eine attraktive Einkaufsumgebung ist zwar umsatzfördernd, aber auf eigene Rechnung? Die versammelten Citymanager aus so unterschiedlichen Städten wie Freiburg, Rastatt oder Bad Krozingen hatten zumindest Zweifel daran, ob sich hier ein Engagement von Händlern wirklich immer rechnet. Keine Zweifel hatten sie allerdings daran, dass in Zeiten zunehmenden Online-Handels, der Einkauf in stationären Geschäften mehr Erlebnischarakter haben müsse als früher. „Wir brauchen attraktive Innenstädte“, sagte Krone. Eine Anregung, wie auch die Ulmer Fußgängerzone an Zugkraft gewinnen könnte, brachte er aus Schwäbisch Gmünd mit. Auffällige Bepflanzungen und fantasievolle Gestaltungen laden in der Stadt der Landesgartenschau 2014 zum Verweilen ein. Vielerorts finden sich grüne Inseln und farbenreiche Blumen-Tore, die auch Ulm gut zu Gesicht stehen würden.

Als Gast auf dem Treffen baden-württembergischer Citymanager war der Neu-Ulmer Norman Roßberg zugegen. „Mein Partner“, wie Krone betonte. Auch durch die Glacis-Galerie, die nun seit fast 100 Tagen geöffnet ist, habe sich keine Konkurrenzsituation ergeben. Zumindest nicht direkt. „Natürlich wird ein Euro, der in der Glacis-Galerie ausgegeben wird, nicht in Ulm ausgegeben“, sagt Krone. Aber unterm Strich werde der Neu-Ulmer Einkaufstempel die Anziehungskraft der Doppelstadt im angrenzenden Bayern vergrößern und so womöglich auch Ulm helfen.

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