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Ulm/Neu-Ulm
31.10.2016

In Gedanken bei den Opfern

Blumen an der Erinnerungsstätte zeugen von der Anteilnahme der Besucher.
2 Bilder
Blumen an der Erinnerungsstätte zeugen von der Anteilnahme der Besucher.
Foto: Andreas Brücken

In Ulm und Neu-Ulm werden weitere „Stolpersteine“ verlegt. Sie machen auf schreckliche Schicksale zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes aufmerksam.

Wie genau der zehnjährige Otto Christ am 6. November 1944 in der „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren zu Tode kam, das konnte die Recherche der Gegenwart nicht mehr aufklären. Vom Tod ihres Sohnes, der im Jahr 1934 mit Down-Syndrom geboren worden war, erfuhren seine Eltern Karl und Maria Christ durch die Zustellung einer Urne. Otto war eines jener 5000 behinderten Kinder, die zwischen 1939 und 1945 in so genannten „Kinderfachabteilungen“ ermordet wurden. Und Otto Christ, für den der Sänger Girard Rhoden mit seinem Chor „Sometimes I feel like a motherless child“ sang, ist das erste Ulmer Kind, das der NS-Euthanasie zum Opfer fiel, und für das nun ein sogenannter Stolperstein verlegt wurde. Zu sehen ist dieser nun vor der einstigen Heimat der Christs in der Mathildenstraße 2. Insgesamt ließ der Künstler Gunter Demnnig am Samstag in Neu-Ulm und Ulm 15 seiner Gedenksteine in die Gehsteige ein, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.

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