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Ulm
18.04.2021

Polizei geht in Ulm verstärkt gegen illegale Partys auf Parkpläzen vor

Mit Kontrollen sorgte die Polizei Freitag- und Samstagnacht für Sicherheit in Ulm. Das gefällt nicht jedem.
Foto: Bernhard Weizenegger

Rund um Ulm zeigt die Polizei mehr Präsenz. Auch gegen Autoposer wird in der Innenstadt vorgegangen. Ein Fahrer hat interessante Ausrede, warum er zu schnell unterwegs war.

In jüngster Zeit hat die Polizei Ulm mit durch die Corona-Verordnung illegal gewordeneren Ansammlungen von Personen zu tun, die auf Parkplätzen lautstark feierten, Müll hinterließen und auch gegen die Corona-Verordnung verstießen. Wie auch am vergangenen Wochenende zeigte die Polizei deshalb starke Präsenz und führte zielgerichtete Kontrollen durch, um den Rechtsverstößen Einhalt zu gebieten.

Parkplätze in Ulm waren nicht gesperrt

Vor allem in Ulm, wo sich am Osterwochenende hunderte Personen versammelt hatten, aber auch im Landkreis Alb-Donau, wo es noch keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gibt, war die Polizei an diesem Wochenende unterwegs.

Parkplätze waren nicht gesperrt. Insgesamt stellten die Beamten nur noch vereinzelt derartige Ansammlungen fest. 17 Personen wurden verwarnt, da sie gegen die Vorschriften der Corona-Verordnung verstießen. Sie ließen sich durch die Polizei belehren und setzten ihre Mund-Nasen-Bedeckung auf oder distanzierten sich von der Ansammlung.

Am Freitag gegen 21 Uhr fiel ein Autofahrer mit lauter Musik in der Neuen Straße auf. Später beobachtete die Polizei, wie er mit deutlich mehr als den erlaubten 50 km/h fuhr. Die Polizei stoppte den Wagen. Der 20-jährige Fahrer begründete die hohe Geschwindigkeit mit einem Defekt in der Gangschaltung. Der Mann muss nun mit einer Anzeige rechnen. Außerdem erhält die Führerscheinstelle einen Bericht.

Auto in Ulm zu tief gelegt

Zwei weitere Autofahrer handelten sich Anzeigen ein, weil der Polizei auffiel, dass sie am Freitag im Ulmer Stadtgebiet unnötig hin- und herfuhren.

Am Samstag kontrollierte die Polizei gegen 20 Uhr einen Autofahrer im Ulmer Stadtgebiet. Die Beamten nahmen das Fahrzeug genauer unter die Lupe und mussten feststellen, dass die Betriebserlaubnis erloschen war, weil an dem Audi andere Reifen aufgezogen und das Fahrzeug tiefergelegt wurde. Da der Pkw nicht mehr verkehrssicher war durfte der Autofahrer nicht weiterfahren.

Die Polizei wird nach eigenen Angaben in der nächsten Zeit weiterhin mit starker Präsenz und gezielten Kontrollen gegen unerlaubte Ansammlungen und Lärm vorgehen. (AZ)

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