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Geheimdienst

12.01.2015

Ulm bleibt im Visier der Terrorfahnder

Nach den Terroranschlägen von Paris hat der Geheimdienst weiterhin auch Ulm im Visier.
Bild: Foto: Kaya

Der Geheimdienst hat nach den Attentaten von Paris weiterhin auch Ulm im Visier. Ein Objekt steht offenbar unter besonderer Beobachtung.

Ein Objekt in Ulm steht unter Beobachtung des Geheimdienstes wegen Umtrieben im Bereich des radikal-islamischen Salafismus. Insgesamt hat der Geheimdienst im Südwesten nach Angaben der Deutschen Nachrichten Agentur (DPA) 17 Objekte Visier. Welche Einrichtung in Ulm im Fokus der Ermittler steht, wird nicht genannt.

Eine zentrale Rolle im Salafismus spielt Ulm aber offenbar nicht mehr: Im Fokus stünden vor allem die Al-Baraka-Moschee in Pforzheim, die Umma-al-Faruk-Moschee in Mannheim, die Masdschid us-Sahabe-Moschee in Stuttgart und die Ibad-ur-Rahman-Moschee in Freiburg.

Mehr als 550 radikale Islamisten aus Deutschland sind bislang in das Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak ausgereist. Die Zahl geht seit langem nach oben. Viele haben sich dort der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Aus der Region sind offenbar keine Kämpfer nach Syrien gereist.

Mit einer Ausnahme: Reda Seyam, der einst im Neu-Ulmer Islamisten-Treff „Multikulturhaus“ im Namen Allahs gegen „Ungläubige“ hetzte. Nach übereinstimmenden Medienberichten starb der Deutsch-Ägypter wie berichtet nahe der Stadt Mossul. (dpa/az)

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