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Ulm

27.12.2015

Ulmer Forscher arbeiten am Super-Scanner

So sieht ein MRT–Scanner aus, an dem in Ulm geforscht wird.
Bild: Universität Ulm

Forschergruppe bekommt fünf Millionen Euro zugesprochen.

Eine von der Uni Ulm aus koordinierte Forschergruppe hat im Zuge eines EU-Projekts fünf Millionen Euro für vier Jahre zugesprochen bekommen. Der Ulmer Anteil liegt bei rund 1,6 Millionen Euro. Ein ungewöhnlicher Erfolg: In dem hochselektiven Verfahren waren nach Angaben der Uni nur zwei Prozent der Anträge erfolgreich.

Mit Quantentechnologie will die Gruppe um die Professoren Martin Plenio, Tanja Weil, Fedor Jelezko und Volker Rasche die Magnetresonanztomographie verbessern. Eine wichtige Rolle spielen dabei hyperpolarisierte, nanometergroße Diamanten. Diese sollen in einem MRT-Scanner (Magnetresonanztomographie-Scanner) ein milliardenfach stärkeres Signal erzeugen. So lassen sich eventuell schon bald Stoffwechselprozesse detailliert verfolgen. Diese kostengünstige Technologie ist für Forschung und Medikamentenentwicklung gleichermaßen interessant. Weiterer Vorteil: Ergebnisse können innerhalb weniger Minuten anstatt 60 bis 90 Minuten erzielt werden.

„Diese innovativen interdisziplinären Aktivitäten erfolgreicher Ulmer Wissenschaftler sind ein hervorragendes Beispiel, wie hochwertige Technologien aus der Wissenschaft in medizinische Anwendungen umgesetzt werden können“, freut sich Universitätspräsident Professor Michael Weber. Durch zielgerichteten Technologietransfer könne ein deutlicher Mehrwert für die Krankenversorgung geschaffen werden. Gleichzeitig profitiere der Schwerpunkt Quantentechnologie enorm von dieser Entwicklung. (az)

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