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Ulm

31.03.2020

Ulmer Stadtgarten ist jetzt preisgekrönt

Eröffnet wurde der Stadtgarten im Herbst 2018.
Bild: Alexander Kaya

Plus Auszeichnung für den Ulmer Stadtgarten: Er hat den "Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung" erhalten.

Der Garten im „Wengenviertel“, unmittelbar auf der dortigen spätmittelalterlichen Stadtbefestigung zwischen dem „Wengentor“ und den Grabenhäusern aus dem 16. Jahrhundert ist jetzt preisgekrönt: Das „Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte“ verlieh nun den „Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung“.

Die Freude bei Dirk Feil, Geschäftsführer der städtischen Sanierungstreuhand, ist groß: „Die Entscheidung der Jury macht uns froh und stolz.“ Ein stimmiger Gestaltungsentwurf für diesen besonderen Ort sei erarbeitet worden. Ein Ulmer Büro hatte für den Stadtgarten „Auf dem Graben“ ein beispielhaftes Grünplateau direkt auf der denkmalgeschützten Stadtmauer entwickelt.

So idyllisch die Ortsbeschreibung klingt, so trist war die Realität vor der Umgestaltung: eine komplett versiegelte Fläche, „die für Besucher kaum als öffentlicher Freiraum wahrnehmbar war“, erinnert sich Feil. In nur viermonatiger Bauzeit ist dort ein urbaner Garten entstanden, ganz im Stil der Ulmer Stadtgärten. Dabei hatten die Gartenbauer durchaus mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt berichtet Feil: Ein von den Landschaftsarchitekten geplantes Baumdach aus Felsenbirnen musste umgeplant werden, weil bei Bodenuntersuchungen Reste der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert entdeckt worden waren.

Ulmer Stadtgarten ist jetzt preisgekrönt

Trotzdem, sagt Feil, sei der Spagat gelungen und der ursprüngliche Gedanke eines grünen Lückenschlusses auf historischem Stadtgrundriss klar ablesbar. „Der Garten ist ein ruhiger, fast schon intimer Rückzugsort inmitten dichter Bebauung, in welchem man sich dank des speziell hierfür entwickelten Beleuchtungskonzeptes auch nachts sicher fühlen kann.“ (az)

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