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Ulm/Lindau

17.12.2020

Ulmer Zoll deckt Sportwagen-Schmuggel auf der Autobahn auf

Diesen AMG-Mercedes aus der Schweiz stoppten Zöllner auf der Autobahn.
Bild: Zoll Ulm

Das Auto sollte zur Reparatur nach Ungarn gebracht werden. Die erforderlichen Zollpapiere hatte der Mann bei der Zoll-Kontrolle aber nicht.

Zöllner haben bei Lindau einen 25-Jährigen dabei erwischt, wie er offenbar einen teuren Sportwagen aus der Schweiz nach Osteuropa schmuggeln wollte. Das Auto sollte nach Angaben des Hauptzollamts Ulm von Donnerstag zur Reparatur nach Ungarn gebracht werden und war auf einem Anhänger geladen. Die erforderlichen Zollpapiere hatte der Mann bei der Kontrolle auf der A96 am Dienstag jedoch nicht.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Fahrer ein und erhoben rund 25.000 Euro Einfuhrabgaben sowie 7.360 Euro an Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe. Bis zur Zahlung der Abgaben wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Wie der Zoll weiter mitteilte, war dies bereits der dritte Fall von Sportwagenschmuggel aus der Schweiz, den Zollbeamte innerhalb weniger Wochen aufdeckten. Zuvor sollten ein Porsche sowie ein Ferrari ebenfalls zu Reparaturen nach Osteuropa.

Die Einfuhr von Waren aus einem Nicht-EU-Staat muss beim Zoll angemeldet werden. Dies gilt auch für Fahrzeuge, wenn sie nicht vom Zulassungsinhaber selbst verwendet werden. (dpa/az)

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