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Straßenfasching

14.02.2015

Und dann die Hände zum Himmel

3 Bilder

In Weißenhorn feiern wieder Tausende Narren in der Innenstadt – einige auch bis zum nächsten Morgen

Ein müder Cowboy wankt über die Hauptstraße, ein Indianer folgt ihm mit einer Flasche Bier in der Hand, und auf dem Marktplatz blinzelt ein Vampir in den Tag hinein. Einige Dutzende Maschker sind noch in der Innenstadt von Weißenhorn unterwegs, wärmen sich in den Cafés auf und lassen den Gumpigen Donnerstag Revue passieren.

Tausende Partygäste machten in der Nacht die Innenstadt zwischen Kirchplatz und Unterem Tor zur Partyzone. „Überwiegend positiv“ verlief der Abend aus Sicht der Weißenhorner Polizei. So sei mit dem Verlauf der Veranstaltung das Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter „Rocking High“ aufgegangen, sagte der Weißenhorner Polizeihauptkommissar Hubert Schneider.

Schon kurz nach der Öffnung der Partyzone um 19 Uhr bildete sich am Eingang des Oberen Tores eine Warteschlange mit maskierten Partygästen, die in die Innenstadt eingelassen werden wollten. Vor allem Bärenkostüme waren im Trend: „Denn schließlich ist“, sagt der 21-jährige Markus im Plüschkostüm, „der Gumpige Donnerstag in der Fuggerstadt schon ,legenbär’“. Bei frostigen fünf Grad unter Null war der künstliche Pelz hilfreich, um die eisige Nacht unter freiem Himmel besser zu überstehen.

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Für Viola aus Neu-Ulm ist Tanzen schlicht das beste Rezept gegen Kälte. Die 25-jährige Schülerin hat sich vorgenommen, die ganze Nacht auf der Party zu verbringen: „Morgen muss ich nur noch in die Schule, um das Zeugnis abzuholen.“

Treffpunkt für Heimkehrer

Auf dem Kirchplatz drängten sich vor der Bühne, auf der DJ Spirit auflegte, die Massen: „Bei der Musik sollte für Jung und Alt etwas dabei sein“, sagt er. Wenn dann alle Spaß haben, die Hände hochreißen und mittanzen, sei auch er zufrieden. Zu hören ist die Musik in der ganzen Altstadt. An drei verschiedenen Standorten sorgen große Lautsprecher für Beschallung. Als Vampire verkleidet treffen sich auch die beiden 25-Jährigen Sabrina und Christin jedes Jahr zum Gumpigen. Auch wenn die beiden gebürtigen Weißenhornerinnen inzwischen in Magdeburg und Augsburg leben, sei der Gumpige Donnerstag immer wieder ein Grund, heimzukommen. Christin: „Damit wächst man auf, wenn man aus Weißenhorn kommt.“

Bei uns im Internet

Bilder zum Fasching in Weißenhorn

www.nuz.de/bilder

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