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Altenstadt/Illertissen/Senden

07.08.2018

Unfälle auf nassen Straßen: Schwangere Beifahrerin hatte Glück

Das Bild zeigt den ersten Unfall im dreispurigen Anstieg kurz nach der Einfahrt Altenstadt in Richtung Norden.
Bild: Wilhelm Schmid

Auf der A7 und auf der B28 in Richtung Norden kam es auf nassen Straßen zu drei Unfällen. Es gab Staus. Zwei Menschen wurden verletzt.

Wer am Dienstagvormittag in Richtung Ulm gefahren ist, musste mitunter mehr Zeit einplanen: Gleich dreimal krachte es vormittags im Regen auf der Autobahn A 7 und der B 28 in Fahrtrichtung Norden. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Es gab lange Staus. Gegen 13 Uhr konnte der Verkehr wieder fließen.

Wie von den Autobahnpolizeistationen Memmingen und Günzburg zu erfahren war, prallten in mindestens zwei Fällen Autos alleinbeteiligt gegen Leitplanken – die Ursache war „nicht angepasste Geschwindigkeit“, hieß es.

Unfall auf der Autobahn: schwangere Beifahrerin hatte Glück

Durch den Regen war der staubige Belag, der sich in den vergangenen Hitzetagen gebildet hatte, auf der Fahrbahn zu einer schmierigen Fläche geworden. Der erste Unfall ereignete sich im dreispurigen Anstieg nach der Ausfahrt Altenstadt in Richtung Illertissen gegen 11.10 Uhr. Dort schleuderte der Wagen eines 27-jährigen Autofahrers auf der regennassen Fahrbahn zuerst nach rechts und dann nach links gegen die Leitplanke. Der Fahrer und seine schwangere Beifahrerin blieben unverletzt, die 27 Jahre alte Frau wurde jedoch zur Überprüfung in eine Klinik eingeliefert. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 15 000 Euro.

Unfälle auf nassen Straßen: Schwangere Beifahrerin hatte Glück

Fast zeitgleich ereignete sich ein ähnlicher Vorfall zwischen Illertissen und Vöhringen: Eine 48-Jährige geriet mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern, verletzt wurde niemand.

An der B 28 nach dem Dreieck Hittistetten in Richtung Senden überschlug sich ein Wagen. Der Grund auch dort: unangepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 15 000 Euro geschätzt.

Obwohl der Verkehr in allen Fällen einspurig vorbeifließen konnte, bildeten sich Staus. Der Verkehrsfunk meldete nach den Kollisionen auf der A 7 und auf der B 28 „stockenden Verkehr“. (mit feema)

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