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Roggenburg/Weißenhorn

03.10.2019

Unwetter verursacht Stromausfall

In Weißenhorn und Roggenburg war in der Nacht zum Donnerstag der Strom weg.
Bild: Andreas Brücken (Symbolfoto)

Viele hundert Haushalte in den Gemeindegebieten Weißenhorn und Roggenburg waren teils stundenlang ohne Strom. Die Folgen sind noch nicht ausgestanden.

Plötzlich gingen die Lichter aus: Zwischen 23 Uhr und Mitternacht war am Mittwochabend in vielen Haushalten in Weißenhorn und Roggenburg der Strom weg. Grund für den Ausfall war laut Barbara Sedlatschek, Vorstand beim regionalen Energieversorger Ewag, ein Isolatorbrand an einer Stromleitung zwischen Ingstetten und Roggenburg, der vermutlich durch ein Unwetter ausgelöst wurde. Durch den Brand fielen die Leitungen herunter, wodurch es zu einem sogenannten Erdschluss kam. Dieser wiederum löste eine Überspannung im Netz aus, die eine weitere Störung in Weißenhorn zwischen Illerberger Straße und Prügelturm verursachte. Betroffen waren viele hundert Haushalte im Norden der Kernstadt Weißenhorn, in Biberach, Bubenhausen, Roggenburg, Ingstetten und Meßhofen.

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Ein Aussiedlerhof kann nachts nicht wieder ans Netz gehen

Im Roggenburger Gemeindegebiet dauerte es laut Sedlatschek zum Teil bis 2.30 Uhr, bis die Ewag-Mitarbeiter, die von den Feuerwehren Roggenburg, Biberach und Weißenhorn unterstützt wurden, die Stromversorgung wiederherstellen konnten. Schlimmer noch erwischte es den Aussiedlerhof zwischen Roggenburg und Ingstetten, der erst im Laufe des Donnerstagnachmittags wieder angeschlossen werden konnte. Der Milchviehbetrieb musste Sedlatschek zufolge auf seine Notstromaggregat zurückgreifen, um seine Kühe melken zu können.

Stromausfall betrifft auch Stiftungsklinik Weißenhorn

In Weißenhorn war der Schaden schneller behoben, dort dauerte der Stromausfall nur etwa 20 Minuten. Betroffen war auch die Stiftungsklinik. Dort sprangen nach Auskunft von Pressesprecherin Edeltraud Braunwarth um 23.10 Uhr die Notstromaggregate an und sorgten für eine unterbrechungsfreie Versorgung des gesamten Hauses mit Strom. Es habe keinerlei Ausfälle gegeben, „nicht einmal die EDV ist ausgestriegen“, so Braunwarth. Der Hausmeister sei per Nachricht aufs Handy informiert worden und habe vor Ort das Funktionieren der Anlagen überwacht; am Donnerstag habe er noch einmal sämtliche Systeme gecheckt. (mgo/az)

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