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23.04.2015

Viel Lob für Rainer Nitsche

Hildegard Mack
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Hildegard Mack

Nach vier erfolgreichen Jahren gibt der Vorsitzende der CSU-Senioren-Union im Landkreis sein Amt ab

Hildegard Mack ist die neue Chefin des Kreisverbands der Senioren Union. Rund 50 Mitglieder bestimmten sie zur Nachfolgerin von Rainer Nitsche, der nach vierjähriger Amtszeit ausschied und viel Lob bekam. Kein Wunder: Unter seiner Führung wuchs der Verband von 50 Mitgliedern auf 157 an – eine Steigerung von stattlichen 214 Prozent.

Hätte Nitsche nicht der Gesundheit wegen auf eine erneute Kandidatur verzichtet, „hätte ich alles getan, um ihn zum Weitermachen zu überreden“, sagte Landrat und Vorsitzender des CSU-Kreisverbands, Thorsten Freudenberger. Die Senioren Union habe sich zur aktivsten Arbeitsgruppe im Kreisverband entwickelt und beweise, dass auch in der heutigen Zeit Menschen zum politischen Engagement motiviert werden können. Nitsche habe „so viel geleistet, das habe ich selten erlebt“, sagte Freudenberger.

Nitsche habe die Senioren Union im Kreis mit Leidenschaft geführt, lobte auch Überraschungsgast Staatsministerin Beate Merk. Der Kreisverband gebe immer wieder wichtige Anregungen für die politische Arbeit. Sie sei froh, dass mit Mack eine erfahrene Nachfolgerin gefunden sei. Nitsche wolle sich nun mehr Zeit nehmen für die Gesundheit und auch die Familie, aber weiterhin zur Stelle sein, wenn sein Rat gefragt ist.

Der Kreisverband sei hinsichtlich seiner Wachstumsrate im Bezirk ungeschlagen – dafür sei das gesamte Führungsteam verantwortlich. Es sei zudem gelungen, 41 Mitglieder zu gewinnen, die nicht der CSU angehören. Das organisierte Programm aus Vorträgen, Betriebsbesichtigungen, Ausflügen oder Gesprächsrunden habe Interesse geweckt. Seine Nachfolgerin, so Nitsche, habe er auf einen Hinweis von Herbert Pressl gefunden – Mack hatte da gerade erst ihren 60. Geburtstag gefeiert und damit die Grundvoraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Senioren Union erfüllt. Mit der Idee des Vorsitzes konfrontiert, „war ich erst mal sprachlos – und das bedeutet bei mir was“, sagte Mack. Sie sehe in der Senioren Union großes Potenzial, „unsere Erfahrung ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können“. Die Mutter dreier erwachsener Kinder war zuvor 15 Jahre lang Kreisbäuerin, ist derzeit Mitglied des Gemeinderats Pfaffenhofen und sitzt im Kreistag.

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