Newsticker

Bayerns Ministerpräsident Söder sieht Kampf gegen Corona in entscheidender Woche

Spectaculum

16.04.2015

Vöhringer Mondfahrt

Frau Sonne auf Stelzen mit Strahlenkranz (Anne-Marie Walser). Foto: Ursula Balken

Ein Klassiker auf der Bühne

„Peterchens Mondfahrt“ ist ein Klassiker unter den Märchen. Das Stück von Gerdt von Bassewitz brachte nun die Jugendbühne Spectaculum ins Wolfgang-Eychmüller-Haus, was laut und lang bejubelt wurde. Der Beifall gilt nicht nur den vielen kleinen Schauspielern, sondern vor allem auch dem Regieteam Thomas Boxhammer, Julia Aigner und Marlena Steinhauser. Sie machen aus dem Stück ein pfiffiges Märchen mit munteren Melodien, die zum Mitklatschen anregen. Doch erst einmal etwas zur Geschichte. Wenn der fünfbeinige Maikäfer sein fehlendes Bein wiederhaben will, dann können dies nur zwei Menschenkinder fertigbringen, die noch nie einem Tier etwas zuleide getan haben. Und wer das ist, haben Sumsemanns Maikäferfreunde schnell herausgebracht - Peterchen und Schwesterlein Anneliese.

Eine Fahrt zum Mond ist ein Abenteuer, mit Schlitten und Mondkanone werden die Erdenkinder samt Sumsemann ins All befördert und landen tatsächlich auf dem Mond. Kurzum: Das Ganze wird zu einem bunten Spektakel mit blitzender Lichttechnik, mit einem hübschen Bühnenbild - angefangen vom gemütlichen Schlafzimmer der Erdenkinder bis zur kargen Mondlandschaft.

Was aber bei Spectaculum immer wieder zum Staunen bringt, ist die Spielfreude der Schauspieler. Ob als wunderschöne Nachtfee oder als hässlicher Mondmann mit wirr-glitzernder Haarmähne, alle spielen mit sprühendem Eifer. Da springt der Funke gleich ins jugendliche Publikum, das diese Märchenwelt voll in sich aufnimmt. Und zahlreiche große Leute lassen sich wie die kleinen von dieser Traumwelt bezaubern.

Zum Schluss formiert sich das Ensemble zum Auftritt, der musikalisch noch mal eins draufsetzt. (ub)

Donnerstag, 16. April, 16 Uhr; Freitag, 17. April, 16 Uhr; Samstag, 18. April, 15 Uhr; Sonntag, 19. April, 15 Uhr; Samstag, 25. April, 15 Uhr, und Sonntag, 26. April, 15 Uhr.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren