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Jugend musiziertmusiziert

05.04.2011

Voll des Lobes

Vor umfangreichen Aufgaben standen die Juroren aus ganz Baden-Württemberg – hier in der Sparte Gesang unter Vorsitz von Professor Werner Stiefel.
Bild: Foto: köd

Landeswettbewerb legt Messlatte höher. Viele Ulmer bei Bundesentscheid

Ulm. „Ausgelaugt, aber glücklich“ fühlte sich Ulms Musikschulleiter Stefan Schuh nach Abschluss des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“; mindestens vier Mal pro Tag besuchte er jeden der Austragungsorte. Voll des Lobes hatten sich die Juroren verabschiedet. Vertreter des Landesmusikrats hatten den in Ulm ausgetragenen Wettbewerb mit seinem neuen Konzept der (mit einer Ausnahme) fußläufig zu erreichenden Austragungsorte verschiedener Kulturträger als den schönsten Landeswettbewerb gelobt, den sie je erlebt hatten.

„Mehr als eine Erfolgsstory“ ist für Schuh auch die Weiterleitung von 22 Ulmer Schülern zum Bundeswettbewerb. „Das ist überproportional hoch. In Deutschland gibt es 1000 Musikschulen. Ulm wird am Bundeswettbewerb mit einem Prozent der Teilnehmer vertreten sein.“ Auch die Stadt und die Region hätten als musikalisches Zentrum in der Aufmerksamkeit der angereisten Juroren und Teilnehmer sehr punkten können.

Persönlich sehr berührt fühlte sich Schuh, als er beim Traumergebnis-Vorspiel von Katarina Wituschek und Lena Thanner im Kiechelsaal dabei war. „Das war phänomenal. Und es klang so schön in diesem Saal. Mir wurde klar, dass Musik in solche Säle gehört.“ Mit dem Spitzenergebnis von 25 Punkten fahren die Ulmerin Katharina Wituschek und ihre Hörenhausener Duo-Partnerin Lena Thanner im Juni zum Bundeswettbewerb nach Neubrandenburg. Die beiden Musikerinnen überzeugten die Juroren in der Sparte Geige (Altersstufe VI) genauso wie schon beim Regionalwettbewerb; ihr Programm beinhaltete sieben „Duetti“ von Luciano Berio und Duette von Charles Auguste de Bériot und von Reinhold Glière. Zum Bundeswettbewerb fahren aus Ulm auch das Klarinetten-Ensemble Anne Baier, Camilla de Secondi und Dorothee Ohngemach (23 Punkte), der Drummer Pascal Czisch (24 Punkte), Susanna de Secondi (Klavier, 24 Punkte), das Saxofon-Ensemble Laura May, Tillman Pflug, Anke Prinz und Julius Wunderlich (23 Punkte) und die Pianistin Julia Waller (23 Punkte).

Voll des Lobes

Aus Biberach qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb das Streicher-Ensemble Alexandra Frenkel, Miriam und David Klüglich und Ulrike Nehmiz (24 Punkte), die Mezzosopranistin Hanna Hagel (23 Punkte) und die Pianistinnen Xenija-Marie Lense und Rebecca Wheatman (je 23 Punkte).

Einen zweiten Preis erhielten das Ulmer Querflöten-Ensemble Clarissa Henle, Lea Buschardt und Johanna Merkle (20 Punkte), die Pianisten Verena Denninger und Enis Engin Ülker (je 22 Punkte), das Holzbläser-Ensemble Viktoria Kassel, Lea Kiehlneker und Hannah Wachter (21 Punkte) und die Drummer Steffen Moll und Simon Gröner (je 20 Punkte).

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