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Turnier

24.03.2015

Vollspann für den guten Zweck

Emma Kierndorfer zog die Paarungen, ihr Vater Andreas organisierte.
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Emma Kierndorfer zog die Paarungen, ihr Vater Andreas organisierte.

Rotarier sammeln Geld – und helfen damit auch in Weißenhorn

Nach dem großen Erfolg ihres Benefiz-Hallenfußballturniers haben die Weißenhorner Rotarier den Wettbewerb nun wiederholt. So standen sich nun 15 Mannschaften aus bekannten Firmen in der Dreifachturnhalle der Mittelschule Weißenhorn gegenüber, um sich dribbelnder Weise für einen guten Zweck einzusetzen – und um einen der glänzenden Pokale zu ergattern.

Ein Teil der Startgelder fließt in das Schulpatenprojekt, bei dem Rotarymitglieder Kinder und Jugendliche unterstützen. Dieses Engagement sei beispielhaft, stellte Bürgermeister Wolfgang Fendt heraus. „Die Partnerschaft der Rotarier zu unserer Mittelschule verdient hohe Anerkennung.“ Der Rathauschef freute sich auch darüber, dass die Einnahmen aus dem Fußballturnier zu 100 Prozent in wohltätige Projekte fließen. Dazu gehören neben dem Patenprogramm die Initiativen „Jeki“ (Jedem Kind ein Musikinstrument), „Stop Polio Now“ (gegen Kinderlähmung) sowie die Tschernobyl-Hilfe.

Weißenhorns Rotary-Präsident Günter Roggenbuck dankte den Sportbegeisterten und den Sponsoren – die eine stolze Startgebühr von 500 Euro pro Mannschaft bezahlten. Dadurch kam allein durch das Startgeld die stattliche Summe von 7500 Euro zusammen. Organisator Andreas Kierndorfer, der zwischen den Spielen moderierte und zusammen mit seiner Tochter Melina den Großteil des Turniers im Hintergrund stemmte, erklärte vor Turnierbeginn die Regeln. Die wichtigste davon: „Bloß keine Blutgrätschen“.

Die fünf „gemischten“ Teams aus Frauen und Männern und die zehn Herren-Mannschaften spielten jeweils ihre eigenen Turniere. Die Benefizveranstaltung sei bewusst auf einen offiziellen Spieltag der Vereinsmannschaften gelegt worden, sagte Kierndorfer – „damit hier eben keine aktiven Fußballer eingesetzt werden können“.

Bei freiem Eintritt fanden im Lauf des Tages etliche Besucher den Weg in die Dreifachturnhalle, um die Mannschaften ihrer Arbeitgeber oder von Bekannten anzufeuern. Dabei gab es viele bekannte Gesichter zu entdecken: Inhaber, geschäftsführer und Angestellte legten sich in Trikots ins Zeug.

Am treffsichersten erwiesen sich im „Mixed-Turnier“ die Kicker von Rewe-Weimper (erster Platz), die vom Rotary-Club (zweiter) und die der Arztpraxis Bezold/Gottlöber. Bei den Herren holte das Bauunternehmen Schilling den Siegerpokal, es folgten Peri (zweiter Platz) und Held GmbH (dritter). (rfu)

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