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Neu-Ulm

20.10.2017

Von Geldproblemen, mysteriösen Gästen und Diamanten

Die Schauspieler platzierten sich um eines von drei Kunstwerken, das im Stück „Kaviar und Hasenbraten“, auch eine bedeutende Rolle spielt.
Bild: Inge Pflüger

Der RSV Finningen bringt im November die Komödie „Kaviar und Hasenbraten“ auf die Bühne. Was die Zuschauer erwartet.

Mit der turbulenten Komödie „Kaviar und Hasenbraten“ von Regina Rösch landet die Theatergruppe Finningen wohl wieder einen Volltreffer. Denn schon beim Probenbesuch brillieren die Akteure auf der Bühne und machen deutlich, dass sie die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren werden.

Seit Jahrzehnten wird in Finningen Theater gespielt: Schon vor dem Zweiten Weltkrieg und kurz danach agierte eine eingeschworene Truppe im Gasthaus „Kreuz“ und seit 1976 in der neuen Gemeindehalle. Im Wechsel sind die beiden Vereine – der Rad- und Sportverein (RSV) Finningen und die Chorgemeinschaft – für die Aufführungen verantwortlich, dieses Jahr ist es der RSV. Was man sofort bemerkt: Bei der Gruppe stimmt alles, ebenso beim Rentnerteam, das wieder ein hervorragendes Bühnenbild gestaltet hat. Auch die von Michael Kast eigens für das Theaterstück aus Stahl und Blech geschweißten Kunstwerke lassen keine Wünsche offen.

Seit Anfang September wird geprobt – jetzt zum Inhalt: Wieder einmal herrscht bei Familie Steiner zum Monatsende totale Ebbe in der Kasse. Bravourös mimt Jürgen Heinz, Vorsitzender des RSV Finningen, den Schlossermeister Max Steiner, ihm steht seine Frau Elvira (alias Barbara Kast) aber in nichts nach. Während sich Steiner durch den Stapel Rechnungen und Mahnungen wühlt, ist Ehefrau Elvira im Dorf unterwegs, um Kartoffeln, Kartoffelmehl und Salat für das abendliche Essen „auszuleihen“. Natürlich haben die Steiners auch eine hervorragend mitmischende Tochter: Nathalie – gespielt von Steffi Schmauder.

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Den großen Cup landet Max, als er heimlich einen Luxus-Hasen für einen köstlichen Hasenbraten vom Nachbar „organisiert“. Mitten in den Festschmaus platzt allerdings unangemeldet Nachbar Manfred Hasenberger (gespielt von Roland Stadler) herein. Es wird parliert, dabei gedenken sie unter anderem an den jüngst im Gefängnis verstorbenen Kumpel, den „Klunker-Ede“. Max erinnert sich, dass ihm Ede vor sieben Jahren nach seinem Einbruch in ein Juweliergeschäft einen Umschlag zur Aufbewahrung gab – mit Diamanten, wie sich nun herausstellt.

Damit beginnen die Turbulenzen mit Dorfpolizist Rudolf Held (Michael Kast) und seiner überaus neugierigen Ehefrau Waltraud (Susanne Meternik). Hinzu kommt noch des Nachbars Frau Reinhilde Hasenberger (Katharina Meternik). Aber welche Rolle spielen die zwei Feriengäste Nikolaus Kugler (Simon Kast) und Konstanze Markert (toll gemimt von Ulrike Schneider mit ihrem roten Köfferchen), die sich bei Familie Steiner einquartieren?

Was es mit den aufgespürten „Klunkern“, der Reise nach Amsterdam, den drei Kunstwerken, dem Kaviar und dem Hasenbraten auf sich hat – das erfahren die Besucher während den Aufführungen in der Gemeindehalle. Regie führen Ulrike Schneider und Daniel Stadler, Souffleur ist Johannes Friedrich, für die Maske sind Helga Güldner und Cornelia Oldenburg zuständig.

Karten Der Kartenvorverkauf beginnt bereits am morgigen Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 11 Uhr im Feuerwehrhaus Finningen. Aufführungen sind am Samstag, 18. November, 13.30 Uhr (Generalprobe), 19.30 Uhr Aufführung; Sonntag, 19. November, 18 Uhr und Samstag, 25. November, 19.30 Uhr.

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