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Unternehmen

23.04.2015

Von der Bohrmaschine bis zum Bagger

Maschinen warten auf Mieter. Sogenannte mobile Bagger dürfen auf Straßen fahren. Andernfalls werden sie mit Tiefladern zum Kunden gebracht.
Bild: Balken

Das Erfolgsrezept von Bau Süd heißt Maschinen ausleihen. Die Zielgruppe ist breit gefächert

Wer ein Eigenheim baut, weiß, das kostet Geld. Das fängt bei der Baugrube an und hört bei den Dachziegeln auf. Wer sparen will, tut deshalb viel im Do-it-yourself-Verfahren. Dafür müssen Geräte geliehen werden: Damit verdient das Neu-Ulmer Unternehmen „Bau“ mit dem Beinamen Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH sein Geld. Das Spektrum ist weit – von der Bohrmaschine bis zum 50-Tonnen-Bagger.

1991 erkannte Norbert Karrer, welche Bedürfnisse die Häuslebauer haben und gründete die Firma. „Der Gedanke, Maschinen zu verleihen, war bis dato in Deutschland wenig verbreitet“, sagt Norbert Karrer. Und der Erfolg gab und gibt ihm recht. Heute gibt es Niederlassungen in Kempten, Ingolstadt und München. Das Unternehmen ist auf Expansionskurs, denn es werden ständig neue Mitarbeiter gesucht.

Vor allem erwies sich der Gedanke, ein breites Spektrum an Maschinen anzubieten, als erfolgreich. Kleine Geräte wie Bohrhammer gehören ebenso zum Angebot wie Bau-Bolliden der Schwergewichtsklasse. So sind auch die Zielgruppen weit gefächert: Vom Privatmann bis zum Profi, für den es sich nicht lohnt eine tonnenschwere Walze zu kaufen. Verliehen wird nach Tagen, in Ausnahmefällen geht es auch mal nur für einen halben Tag.

Klar ist: Der Privatmann bekommt keine Großmaschinen ausgehändigt. Zu kompliziert ist die Technik der generell auf Herz und Nieren geprüften Maschinen trotz der inkludierten Einweisung der Bau-Mitarbeiter. Das Hauptgeschäft findet, wie Karrer wissen lässt, im Frühjahr und Sommer statt. „Es ist ein recht saisonales Geschäft. Aber unsere Mitarbeiter sind Grundlage unseres Erfolges. Somit sind saisonale Ausstellungen bei uns kein Thema.“ In Neu-Ulm sind 35 Mitarbeiter beschäftigt mit steigender Tendenz, an den anderen Standorten sind es 50. Die Geräte werden übrigens neu angeschafft, gewartet und gepflegt und später verkauft. Das Unternehmen bietet auch Hybrid- und Elektrobagger an. Dazu Norbert Karrer: „Die Nachfrage nach diesen Maschinen steigt stetig, da die Umweltschutzbedingungen gerade in Städten immer höhere Anforderungen erfüllen müssen. Diese Maschinen werden zum Beispiel häufig in Gebäuden zur Sanierung eingesetzt.“

Die Firma ist ein Familienbetrieb. „Mitglieder unserer Familie arbeiten im Unternehmen und sind in verschiedenen Funktionen an verschiedenen Standorten tätig.“ Der 60-jährige Firmenchef ist täglich in seinem Büro zu finden, das kann in Neu-Ulm genau so sein wie in Kempten.

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