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Roth/Berg

09.01.2020

Wahlgemeinschaft Roth/Berg findet im zweiten Anlauf genug Leute

Sieben der acht bestplatzierten Kandidaten der Wahlgemeinschaft Roth/Berg für die Wahl des Marktgemeinderats Pfaffenhofen: Hinten (von links): Andreas Blau, Alexander Przewodnik, Stefan Ustrnul, Wolfgang Storch. Vorne (von links): Sam Suchant, Josef Schweiggart und Bianca Jaraschewski.
Foto: Willi Baur

Die Wahlgemeinschaft Roth/Berg findet nach einem missglückten Versuch genug Leute für eine Liste bei der Kommunalwahl. Die Kandidaten wollen die Ortsteile stärken.

Die Wahlgemeinschaft Roth/Berg kann bei der Wahl zum Marktgemeinderat am 15. März nun doch mit einer Kandidatenliste antreten. Sogar die maximale Bewerberzahl wird ausgeschöpft. Mitte Dezember war eine Nominierung mangels interessierter Kandidaten noch gescheitert.

„Ich freue mich über die große Resonanz auf unseren zweiten Anlauf“, sagte Ratsmitglied Klaus Przewodnik bei der gut besuchten Versammlung am Dienstag in der „alten Schule“ des Ortsteils. Neben dem zahlenmäßig gewachsenen Engagement begrüßte er insbesondere die Präsenz mehrerer jüngerer Interessenten. Dies sei eine gute Basis für das Ziel der Wahlgemeinschaft, die beiden Ortsteile auch künftig angemessen im Marktgemeinderat zu vertreten.

Ortsteile sollen in Pfaffenhofen mitreden

Przewodnik selbst will, wie schon berichtet, nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren. Seine Kollegin Sandra Baumann, die dem Gremium seit fast sechs Jahren angehört und schon Mitte Dezember ihren Verzicht auf eine neuerliche Bewerbung erklärt hatte, leitete nun das Nominierungsverfahren.

Dabei war Basisdemokratie pur angesagt. Einen vorbereiteten Wahlvorschlag gab es nämlich auch beim zweiten Versuch nicht. Aber: „In zahlreichen persönlichen Gesprächen ist es uns gelungen, eine ganze Reihe von Mitbürgern von der Wichtigkeit einer eigenen Liste zu überzeugen“, berichtete Klaus Przewodnik. Und in der Tat erklärten sich 20 Frauen und Männer aus der Runde zu einer Kandidatur bereit. Auch im Hinblick auf deren Reihung folgte die Versammlung dem Wunsch des Ratsmitglieds: „Wer auf der Liste nach vorne will, soll das sagen.“

Das taten denn auch Wolfgang Storch und Andreas Blau mit klaren Worten. „Ich kandidiere, um gewählt zu werden, nicht um die Liste voll zu machen“, machte Storch deutlich. Blau ließ ebenfalls keine Zweifel offen: „Ich will in den Marktgemeinderat.“ Die Ortsteile sollten auch in Zukunft mitreden können, nannte Storch als Motiv, Blau formulierte sein Ziel drastischer: „Die Ortsteile dürfen nicht mehr hinten runterfallen wie in den vergangenen Jahren.“

Fünf Frauen stehen auf der Liste in Roth/Berg

Die Liste wurde schließlich von der Versammlung in geheimer Wahl verabschiedet. Unter den 20 Kandidaten sind fünf Frauen, zahlenmäßig sind Roth und Berg gleichermaßen vertreten. Vor allem Sandra Baumann war nach der geglückten Nominierung fast sprachlos. Ihr einziger Kommentar: „Wahnsinn, wir haben eine volle Liste.“

Die Kandidaten auf der Liste der Wahlgemeinschaft sind: Wolfgang Storch, Andreas Blau, Josef Schweiggart, Max Suchant, Bianca Jaraschewski, Alexander Przewodnik, Sam Suchant, Stefan Ustrnul, Max Walz, Sebastian Weber, Horst Treu, Melanie Blau, Martina Huber, Karin Treu, Marco Buchner, Christian Hannika, Willi Rauch, Michael Lang, Fabian Treu und Dana Georgi.

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