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Ulm

04.07.2020

Walter Feucht gegen Ernst Prost: Jetzt zoffen sie sich wieder

Ernst Prost hat wieder Grund, sich über seinen Unternehmerkollegen Walter Feucht aufzuregen.
Bild: Alexander Kaya

Plus "Unheimlicher Pisser", "eitle Selbstdarstellung": Das Duell der beiden Ulmer Unternehmer geht weiter. Erneut fühlt sich Ernst Prost in Walter Feuchts Kolumne angegriffen

Der Schlagabtausch zwischen den beiden Unternehmern Walter Feucht und Ernst Prost (Liqui Moly) geht weiter. Auslöser war wieder eine Bemerkung von Feucht in dessen Spazz-Kolumne.

In der neuesten Ausgabe des Heftes wirkt er zwar ausgesprochen milde gestimmt und lobt viele Menschen, die sich in Zeiten der Pandemie verdient gemacht haben. Er erwähnt Feuerwehr, Polizei, Pflegekräfte, Klinikleiter und Chefärzte, die „zurückhaltend und leise“ agiert hätten, ohne „eitle Selbstdarstellung“.

Schlossherr Prost fühlt sich angegriffen

Und dann folgt ein Satz, der Ernst Prost erneut auf die Palme trieb. Feucht schreibt: „Keiner hat sich weggesperrt hinter hohen virtuellen oder realen Schlossmauern, sie waren für uns alle da, mitten im Infektionsgeschehen.“ Die Bemerkung bezieht der Liqui-Moly-Chef auf sich, denn schließlich hat er seinen Wohnsitz im Leipheimer Schloss.

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Prost nennt Feucht einen "unheimlichen Pisser"

Die Retourkutsche erfolgte zügig. Prost verschickte eine Mail, die den Titel trägt: „Der unheimliche Pisser hat wieder zugeschlagen.“ Außer Frage steht, wen er mit dem „unheimlichen Pisser“ meint, der „das Stänkern und Pöbeln“ nicht lassen könne. Prost fühlt sich in Feuchts „sogenannter Kolumne“ erneut „anmaßend, selbstherrlich und niederträchtig“ behandelt.

Wörtlich schreibt er: „Schlossmauern, Interviews über erfolgreiches Krisenmanagement, vier Millionen-Euro-Spenden für Rettungsdienste, 36 neue Arbeitsplätze in der Krise geschaffen.... All dies missfällt offensichtlich dem semi-erfolgreichen Bonsai-Multi-Unternehmer mit der unverschämten Gosch.“ Er hält Feucht seinerseits vor, dass sich dessen Firma Uldo Backmittel als Sponsor der Handballer der TSG Söflingen zurückgezogen habe. Dem Verein steht Feucht bekanntlich vor.


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