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Ulm

25.08.2017

Was bei den Ulmer Friedenswochen geboten ist

40 Jahre nach Gründung der Initiative starten im September wieder Ulmer Friedenswochen.
Bild: Daniel Maurer/dpa (Symbolbild)

Am 1. September startet die Veranstaltung. Die Organisatoren suchen bereits Teilnehmer für 2018.

Das Programm der Ulmer Friedenswochen gibt es ab sofort online: Reinhold Thiel von der Ulmer Ärzteinitiative und Paolo Percoco kreierten die Homepage für ein heterogenes Programm aus 25 Veranstaltungen. 40 Jahre nach den ersten Ulmer Friedenswochen greifen damit Aktive von damals und junge Menschen gemeinsam die Form der Friedenswochen wieder auf, um aus unterschiedlichen weltanschaulichen und politischen Richtungen heraus den Unfrieden in der Welt zu diskutieren.

Die Friedenswochen, die vom 1. September bis zum 17. Oktober gehen, beginnen am jenem Freitag mit einer Buchausstellung zum Thema „Frieden“ in der Ulmer Stadtbibliothek und mit einer Veranstaltung des Ulmer DGB-Kreisverbandes zur Konzept der Nato.

Der NGO-Online Autor Henrik Paulitz kommt am Donnerstag, 7. September, nach Ulm, um über die Hintergründe zu referieren, warum Kriege geführt werden. Zur Ulmer Kulturnacht am Samstag, 16. September, wird bei Radio free FM zu jeder vollen Stunde eine lokale Initiative aus der Friedensarbeit vorgestellt. Mit Möglichkeiten des gewaltlosen zivilgesellschaftlichen Widerstandes beschäftigt sich ein Abend des Vereins für Friedensarbeit Ulm und der Ulmer Volkshochschule (Vh) am Donnerstag, 21. September. Andreas Zumach, Träger des Göttinger Friedenspreises, kommt am Montag und Dienstag, 16. und 17. Oktober, nach Ulm, um im Weststadthaus über die Frage nach Ressourcen und Machtgewinn als Gründe für Kriege zu referieren und – einen Tag später im Haus der Begegnung – über den „Brandherd Nahost und seine Auswirkungen auf Europa“.

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Beim Friedensfest, zu dem alle teilnehmenden Initiativen am samstag, 9. September, ab 18 Uhr in die Vh einladen, werden Listen ausliegen, in die sich Gruppen eintragen können, die an den Ulmer Friedenswochen des Jahres 2018 teilnehmen möchten. Für das kommende Jahr wünschen sich die Veranstalter dann beispielsweise auch eine Beteiligung der Ulmer jüdischen Gemeinde und muslimischer Gruppen, die auf die diesjährige Einladung zur Teilnahme nicht reagiert hatten. Zum Friedensfest kommen unter anderem Schauspieler Volkram Zschiesche und die Kabarettistinnen Christa Mayerhofer und Marlies Blume. Außerdem gibt es Live-Musik, Filme und eine Disco.

Weltmusik umsonst und draußen wird – wie einst vor 40 Jahren – beim fünften Ulmer Friedenskonzert in der Friedrichsau zu hören sein: Am Sonntag, 10. September, ab 12 Uhr spielen regionale und überregionale Musiker und Musikerinnen am Unteren Ausee.

Mehr Informationen gibt es hier.

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