Newsticker

Staatsregierung mahnt: Corona-Regeln gelten auch für Nikolaus
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Waschküche im Heimatmuseum

Geschichte

19.05.2018

Waschküche im Heimatmuseum

Utensilien zum Wäschewaschen werden gezeigt.
Bild: Inge Pflüger

Die Museumsfreunde Pfuhl haben einen Raum im Kellergewölbe umgestaltet

Im historischen Kellergewölbe des Heimatmuseums Pfuhl haben die Museumsfreunde Pfuhl eine Waschküche historisch stilgerecht eingerichtet. Das reichhaltige Sammelsurium enthält unter anderem Badewannen oder Zuber aus Holz, einen holzbefeuerten Waschkessel, Kernseifen und Bleichen, Waschbretter und -presse oder hölzerne Wäscheklammern sowie Wäsche von früher. Zum Gedenken an Friedrich Trett (siehe Infokasten) wurde eine Ecke eingerichtet.

Ab wann sich die Menschen bewusst und regelmäßig mit der Körper- beziehungsweise der „nassen“ Kleiderpflege intensiv befasst haben, ist wohl nicht nachweisbar. Eines aber ist den Aufzeichnungen zufolge sicher: in Urzeiten wurde in kalten Gewässern, ob Bächen, Tümpeln oder heißen Quellen, bereits eine gewisse Badekultur gepflegt, speziell bei den „oberen Schichten“, also den Wohlhabenden. Parallel zur Körperwäsche entwickelte sich auch der Trend, die Kleidung zu reinigen.

Mit den Waschprozessen beschäftigte sich das Museum in Pfuhl. Allen voran haben jetzt die Ideengeber Hilde Heimann und Reinhard Raats mit dem eingespielten Arbeitsteam Paul Denzel, Günther Scheu, Hans Demski oder Marianne Pöhnlein angepackt, um die seit Jahren im Museums-Obergeschoss eng gepferchten Wäsche-Utensilien ins Kellergewölbe zu befördern und eine Waschküche einzurichten. Den Rahmen liefern die weiß getünchten Wände und der rote Klinkerboden in dem Gewölbe, das etwa seit dem 16. Jahrhundert existiert. (pfl)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren