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06.02.2015

Wechsel an der Spitze von „Real“

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Für 40 Jahre im Verein wurde Reinhard Wiora geehrt.

Benedikt Wiora leitet nun die Freizeitkicker aus Biberachzell. Er folgt auf Alfred Graf

Generationenwechsel beim Hobby-Fußballverein „Real“ Biberachzell: Der bisherige Vorsitzender Alfred Graf, der 24 Jahre die Geschicke der Kicker lenkte und prägte, hat sein Amt an den neu gewählten 26-jährigen Benedikt Wiora übergeben. Graf, der sich selbst vor allem als „Bauvorstand“ sah, wollte nun einen Wandel an der Spitze – gleichsam als Chance für die Jugend. Etwas Wehmut war bei ihm dann aber doch zu spüren.

Er habe die Arbeit für den Verein immer gerne und mit großem Engagement erbracht, sagte Graf. Aber nun sei es an der Zeit, die Verantwortung weiter zu reichen. Das Erbe begleitet nun Wiora und die neu gewählten Vorstandsmitglieder Albert Sygi (zweiter Vorsitzender), Schriftführer David Sygi und Kassiererin Stefanie Ott. Als Beisitzer agieren: Andreas Dirr, Thomas Kast, Timo Kohout, Florian Span, Ludwig Span, Norbert Span und Daniel Strahler.

Ab dem 1. Januar 2016 steht eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages an. Von bisher zehn Euro jährlich steigt dieser auf 15 an, Jugendliche bis 18 Jahre zahlen zehn Euro. Die sportlichen Angebote für die 178 Mitglieder bleiben unverändert bestehen, hieß es.

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Stolz blickten die Biberachzeller auf die geleistete Jugendarbeit zurück – 20 bis 30 Kinder seien regelmäßig beim Fußballtraining dabei. Geehrt wurden vom neuen Vorsitzenden für 40 Jahre Mitgliedschaft im Sportverein Georg Pfeilschifter und Reinhard Wiora.

Der Verein ging einst aus einem Hobby-Kick in einer Kiesgrube hervor. Man beschloss, sich zusammenzuschließen – und weil damals im Ort eine große Begeisterung für das „weiße Ballett“ von Real Madrid vorherrschte, benannten sich die Biberachzeller vor fast 52 Jahren kurzerhand nach ihren Idolen. Die Spanier erteilten den Hobbyfußballern per Brief die Erlaubnis, den Titel „Real“ zu führen – wenn auch nicht im offiziellen Spielbetrieb.

Debüt gegen „Atletico Hegelhofen“

Den ersten Kick absolvierten die Kiesgruben-Fußballer gegen „Atletico“ Hegelhofen. Es wurde ein Kantersieg von 10:2 für Real. Seitdem ist viel passiert: So nahm der Fußballplatz auf dem Berg zusehens Gestalt an.

2008 wurden Leitungen verlegt, zuletzt ein Fangzaun angeschafft. Eine wichtige Institution, wie die Sportler übereinstimmend betonen – denn ab und zu ging ein Vollspannschuss am Tor vorbei: „Dann musste jedes mal einer springen und den Ball holen“, erinnern sich die Freizeitkicker. (marg, az)

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