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Umwelt

24.05.2018

Welche Altlasten stecken im Boden?

Eine Untersuchung in Holzheim soll Klarheit bringen

Zahlreiche seit Jahrzehnten bebaute Grundstücke im Bereich einer ehemaligen Hausmülldeponie am nördlichen Ortsrand von Holzheim sollen demnächst auf eventuelle Bodenbelastungen hin detailliert untersucht werden. Das teilte Bauamtsleiter Alexander Gehr bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mit.

Demnach soll in der Juni-Sitzung des Gremiums ein Ingenieurbüro mit den Untersuchungen beauftragt werden. Dadurch will die Kommune Klarheit über tatsächlich vorhandene Altlasten erhalten, auch um die Bewohner der Siedlung angemessen informieren zu können. Gehr zufolge sollen für die Arbeiten allenfalls kleinere Rammgeräte auf Kettenfahrzeugen eingesetzt werden.

Mitte vergangenen Jahres war die Gemeinde zu der Detailuntersuchung aufgefordert worden, nachdem erste Erkundungen auf den betroffenen Grundstücken auf mögliche Belastungen hingedeutet hatten. Zwischenzeitlich hatte sich das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhofen um eine Bezuschussung der Detailuntersuchung bemüht. Nun hat die Gesellschaft zur Altlastensanierung Bayern einen Zuschuss in Aussicht gestellt. Voraussetzung ist der Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages. Dem hat der Gemeinderat einvernehmlich zugestimmt. Bei angenommenen Gesamtkosten von bis zu 45000 Euro kann die Kommune mit einem Zuschuss von bis zu ungefähr 24000 Euro aus Mitteln eines Unterstützungfonds des Landes rechnen. Sofern weitere Maßnahmen an der ehemaligen Deponie notwendig sein sollten, kann die Gemeinde Gehr zufolge einen Folgeantrag einreichen. (pth)

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