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Wirtschaft
26.10.2019

Sparkasse verlangt Strafzinsen für Geld auf dem Girokonto

Das Brückenhaus an der Donau ist der Hauptsitz der Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen. Auf rund 86700 Girokonten liegt das Geld der Kunden – einige von ihnen sollen dafür bald Entgelte bezahlen.

Die Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen führt zum 1. November ein Verwahrentgelt für Einlagen von Privatkunden ein. Bei den anderen hiesigen Banken gibt es keine solchen Pläne

Als erste Bank im Landkreis verlangt die Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen von Privatkunden sogenannte Strafzinsen. Sprecherin Carmen Partsch sagte unserer Redaktion, ein Freibetrag von 100000 Euro bleibe von dieser Regelung ausgenommen. Danach greife das Verwahrentgelt, das sich am Zinssatz des Eurosystems orientiere. Dieser beträgt derzeit -0,5 Prozent. Sprich: Wer 100000 Euro auf seinen Konten bei der Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen eingelegt hat, müsste Stand jetzt im Jahr 500 Euro Entgelt bezahlen. Das bezieht sich auf Konten, über deren Geld Kunden täglich verfügen können. Rund 86700 Girokonten bestehen bei der Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen.

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