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Illerberg

24.05.2018

Witzighauser Straße bleibt für CSU ein Thema

Auch der Ärger an der Witzighauser Straße war ein Thema der Versammlung des CSU-Ortsverbands Illerberg/Thal. 

Der Ortsverband Illerberg-Thal zieht bei seiner Jahresversammlung Bilanz und nominiert Delegierte.

Ein bisschen Wahlkampf durfte es schon sein. Das machten die Worte der Landtagsabgeordneten Beate Merk und der stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden der CSU Illerberg-Thal, Angelika Böck, deutlich. Letztere leitete im Gasthaus Zum Hobel die Jahresversammlung als Vertretung für Bernhard Thalhofer.

Böck richtete den Blick auf die Ortsteilentwicklung. Derzeit laufe die Erschließung des Baugebietes an der Witzighauser Straße. Wie berichtet, hatten Landwirte Einwände geäußert, weil deren Maschinen an der neuen Erschließungsstraße, auf der seitlich Autos parken sollen, behindert würden. Nun sei eine einvernehmliche Lösung gefunden, so Böck. Die Straßenbeleuchtungsmasten werden ein Stück in Richtung Westen versetzt. Der Straßenrand wird bis zur Bordsteinkante mit Kies aufgefüllt und mit Rasensteinen ausgelegt. So entstehe mehr Raum, sodass Autos nur zur Hälfte auf der Straße stehen müssten.

Kinderbetreuung in der Grundschule?

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Begeistert zeigte sich Böck von der Gestaltung der neuen Ortsmitte in Thal, die – wie berichtet – im Herbst ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Bei der Betreuung von Kindern sieht sie Chancen, das Platzproblem mithilfe leer stehender Räume in der Illerberger Grundschule zu lösen. Diese sei im Moment nicht voll ausgelastet.

Aus dem Kreistag berichtete Franz Clemens Brechtel. Er erteilte dem Nuxit eine klare Absage. Der Landkreis würde an Bedeutung verlieren, so seine Meinung. Für die Stadt würde die Kreisfreiheit etwa bedeuten, einige Schulen in ihre Trägerschaft zu übernehmen. Brechtel streifte auch die Situation der Krankenhäuser. Er betonte, dass die Illertal-Klinik weiter gebraucht werde, auch wenn dort keine Operationen möglich sind. Dafür werde der geriatrische Bereich gestärkt.

Der Ortsverband geht auf die Sicherheit ein

Auf die politische Situation im Freistaat ging die stellvertretende Vorsitzende Böck ein – unter anderem auf die Sicherheit. Das neue Polizeiaufgabengesetz sei ein Mittel, um präventiv Gewalttaten zu verhindern. Auch die Themen Asyl und Integration klammerte Böck nicht aus: „Wer zu uns kommt, hat unsere Werte zu respektieren und unsere Gesetze zu befolgen.“

Für die Landtagswahlen sehe sie ihre Partei gut aufgestellt. Auch Landtagsabgeordnete Beate Merk widmete sich der Sicherheit im Land. Es sei unverständlich, dass 30000 Menschen auf die Straße gehen, um gegen das neue Polizeiaufgabengesetz zu protestieren. Die Menschen müssten sich sicher fühlen – dafür mache sich ihre Partei stark, so ihre Ansicht.

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