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Neu-Ulm

05.01.2021

Wohnungsbrand in der Ringstraße Neu-Ulm: Identität des Toten weiter unklar

Bei einem Wohnungsbrand in der Neu-Ulmer Ringstraße kam ein Mann ums Leben.
Foto: Kaya

Plus Nach einem Feuer in einer Wohnung in Neu-Ulm ist ein Mann bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Noch immer ist unklar, um wen es sich bei dem Toten handelt.

Nach einem tödlichen Wohnungsbrand am Montagnachmittag in der Ringstraße in Neu-Ulm ist die Identität des gestorbenen Mannes noch immer nicht zweifelsfrei geklärt. Der Mann sei bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, so ein Sprecher des für Neu-Ulm zuständigen Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West am Dienstag.

Für Donnerstag sei eine Obduktion des Leichnams angeordnet worden. Zwar liege dem Vernehmen nach der Verdacht nahe, dass es sich bei dem Toten um den Wohnungsmieter handelt, der alleine dort lebte. Jedoch könne das erst nach einem DNA-Abgleich sicher festgestellt werden. Ein endgültiges Ergebnis hierzu könnte aufgrund des Feiertags womöglich erst am Wochenende vorliegen, so der Polizeisprecher.

Wohnungsbrand in der Ringstraße Neu-Ulm: Identität des Toten weiter unklar
15 Bilder
Tödlicher Wohnungsbrand: Bilder vom Feuerwehreinsatz in der Neu-Ulmer Ringstraße
Foto: Alexander Kaya

Brandursache nach Feuer in Neu-Ulm weiter unklar: LKA-Mitarbeiter schaut sich Wohnung an

Unklar ist zudem weiterhin die Brandursache. Am Dienstag soll eine Begehung der komplett ausgebrannten Hochparterre-Wohnung in dem Gebäudekomplex entlang der Ringstraße mit einem Sachverständigen des Landeskriminalamtes (LKA) stattfinden. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen laut Polizei momentan nicht vor. Die Ermittlungen der Neu-Ulmer Kriminalpolizei dauern aber an.

Gegen 14.25 Uhr wurde der Polizei am Montag gemeldet, dass aus einer Wohnung Flammen schlagen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kamen mit einem Großaufgebot von bis zu 70 Einsatzkräften zu dem Wohnblock und löschten das Feuer. Bewohner mussten das Gebäude verlassen, zwei Bewohnerinnen wurden vorübergehend wegen eines Schocks sowie des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt.

Mit Ausnahme der vom Brand unmittelbar betroffenen Wohnung konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach momentanem Stand der Ermittlungen wird der Brandschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

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