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14.01.2019

Wunderbare Glitzerwelt

Unterhielten bestens: Stephen Triffitt als Frank Sinatra (links), Mark Adams als Dean Martin (Mitte) und George Daniel Long als Sammy Davis jr.
Bild: Stefan Kümmritz

Auftritt Bei „Sinatra & Friends“ bringen die Musiker ein Stück der Show-Stadt Las Vegas ins CCU nach Ulm

Ulm Zurück in die musikalischen 1960er-Jahre hieß es am Sonntagabend im Ulmer Congress-Centrum (CCU). Nein, nicht zu den Wurzeln der Popmusik, dem Beat, nicht zu den Beatles, den Rolling Stones oder den Kinks. Sondern zur glamourösen Welt von Las Vegas, vom seit 1996 nicht mehr existierenden Sands Hotel, in dem der weltberühmte Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra sowie seine kaum weniger bekannten Freunde Dean Martin und Sammy Davis jr. glanzvolle Auftritte hatten. Im CCU mimten die drei Briten Stephen Triffitt (Sinatra), Mark Adams (Martin) und George Daniel Long (Davis jr.) die drei von „The Rat Pack“ so wunderbar, dass die Besucher, darunter auch jüngere Leute, ihnen teilweise mit stehenden Ovationen huldigten. Getragen von einer wunderbaren, neun Musiker umfassenden Bigband und drei unter dem Namen „Golddiggers“ auftretenden anmutigen Sängerinnen und Tänzerinnen bot das Trio beste Unterhaltung.

Triffitt, Adams und Long ähnelten ihren Vorbildern verblüffend in fast jeder Hinsicht: Alle drei sind mit ausgezeichneten Stimmen versehen sowie mit einer Portion britischem Humor, den sie immer wieder einfließen und die Show damit auch amüsant werden ließen. Ihr ständiges Anstoßen mit Whisky – dieser Stoff konnte aber in den Gläsern nicht drin sein, so viel wie die drei davon am Abend konsumierten – wurde zum steten Witz ausgebaut, der das Publikum erheiterte. Klar, das CCU versprüht nicht den charmanten Glanz der Glitzerstadt Las Vegas, aber die Bühne mit dem Sternenzelt als Hintergrund und den mal alleine, mal zu zweit und am Ende auch zu dritt auftretenden Sängern in ihren feinen Anzügen sorgte für einen Hauch des Zaubers, der den weltberühmten Strip der Glücksspiel- und Show-Stadt Las Vegas umgibt.

Stücke wie „Mr. Bojangle“ oder „Leroy Brown“ versetzten das Publikum schon in Verzückung, als aber „Frank Sinatra“ nach der Pause mitten aus dem Publikum kommend „Strangers in the Night“ zum Besten gab, gegen Ende des gut zweistündigen Auftritts mit Blick auf ein einsam in den Zuschauerreihen gezündetes und geschwenktes Feuerzeug „My way“ sang und das Trio den Abend mit „New York, New York“ ausklingen ließ, schwelgten viele Besucher begeistert in ihren Erinnerungen an die wilden 1960er-Jahre.

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