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Zeitzeugin
22.08.2014

Die verlorene Ehre der Ok-Seon Lee

Eine von geschätzt 200000: Ok-Seon Lee wurde im Zweiten Weltkrieg von japanischen Soldaten verschleppt und zur Sexarbeit gezwungen. Hier ist sie vor einem Porträt einer weiteren sogenannten „Trostfrau“ im Stadthaus zu sehen.
Foto: Andreas Brücken

Japaner machten die Koreanerin einst zur Sexsklavin. Im Stadthaus erzählt sie vom Schicksal der „Trostfrauen“

Bis sie 14 war, hatte Ok-Seon Lee ihre Heimatstadt Pusan im heutigen Südkorea nie verlassen. Doch dann packten sie auf offener Straße zwei Männer – und ihr bisheriges Leben war für sie immer zerstört. Lee gehört zu den sogenannten „Trostfrauen“, die von Japan während der Zeit des Asien-Pazifik-Kriegs (1937–45) verschleppt und zur Sexsklaverei gezwungen wurden. Rund 200000 Frauen und Mädchen, schätzen Historiker, wurden zu Opfern dieser brutalen Praxis der Inselmacht, die bis heute zu diesem Kapitel ihrer Geschichte lieber schweigt – oder es leugnet. Lee, inzwischen 87 Jahre alt, gehört zu den letzten überlebenden Trostfrauen und sie erzählt der Welt von ihrem Schicksal. Heute, Freitag, um 19 Uhr tut sie dies im Stadthaus.

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