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Senden

11.02.2015

Züchter prellt Hundekäufer

Einen solchen Hund kaufte sich ein Sendener Ehepaar in Westfalen.
Bild: dpa

Beim Versuch, über das Internet einen japanischen Rassehund zu kaufen, ist ein Sendener Ehepaar offenbar auf einen Betrüger reingefallen

Beim Hundekauf im Internet ist ein Ehepaar aus Senden nach Polizeiangaben in Westfalen übers Ohr gehauen worden. Die Eheleute waren im vergangenen Herbst auf der Suche nach einem Akita-Welpen – einem japanischen Rassehund. Im Internet wurden sie fündig. Ein angeblicher Züchter aus Nordrhein-Westfalen bot reinrassige, zwei Monate alte Welpen zu einem Preis von 990 Euro an. Schnell wurde man sich handelseinig.

Das Paar leistete vereinbarungsgemäß eine Anzahlung von 300 Euro und machte sich im Oktober 2014 auf die siebenstündige Fahrt zur Züchteradresse. Dort angekommen, übergab ihnen ein Mann ohne weitere Gespräche oder Informationen das Tier und ließ sich den Restbetrag bar auszahlen.

Da die fehlenden Zucht- und Abstammungspapiere momentan nicht greifbar wären, versprach er den Hundeliebhabern aus Senden, dass diese auf dem Postwege nachgesandt würden. Die Käufer gaben sich damit zufrieden und machten sich ohne Dokumente auf den Rückweg. Das Versprechen wurde jedoch nicht gehalten, auf die fehlenden Papiere wartet das Ehepaar heute noch. Zahlreiche Versuche der Kontaktaufnahme scheiterten.

In Internetforen erfuhren die Eheleute, dass es wohl die Masche des angeblichen Züchters ist, Hunde als reinrassige Tiere anzubieten, ohne dass er die entsprechenden Nachweise führen kann. So geht die Polizei auch im vorliegenden Fall davon aus, dass es sich bei dem Welpen eben nicht um das versprochene Rassetier handelt und im Endeffekt zu viel bezahlt wurde. (az)

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