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12.03.2009

Zufahrt zur Datenautobahn

Elchingen (AZ) - Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb und der Datenbeauftragten Petra Heuberger ist es gelungen, "für die Gesamtgemeinde den Anschluss an eine schnelle Datenautobahn zu realisieren", wie der Bürgermeister auf der Jahreshauptversammlung des Gewerbeverbandes Elchingen im Unterelchinger Landgasthof Zahn nicht ohne Stolz berichtete. In nicht öffentlicher Sitzung hatte der Gemeinderat beschlossen, mit der Deutschen Telekom entsprechende Verträge für einen schnellen Internet-Ausbau besonders für Unter- und Oberelchingen abzuschließen. Der Ortsteil Thalfingen "fährt" bereits über die Ulmer-Datenautobahn. In etwa einem Jahr sollen die Glasfaserkabel verlegt sein, die das Gewerbegebiet Unterelchingen zu 100 Prozent (mit 16.000 Megabit)-, sowie die Wohngebiete in Unter- und Oberelchingen mit zwischen 6000 und 16 000 Megabit versorgen. Sowohl der Datenbeauftragte des Elchinger Gewerbeverbandes, Werner Burkhardt, als auch die Vorstandschaft und Delegierten des Verbandes waren sichtlich erleichtert und erfreut über den "Autobahnanschluss", der allerdings voraussetzt dass sich 600 anschlussbereite Kunden finden.

Sowohl der Gewerbeverband als auch die Gemeinde haben in den letzten Wochen Befragungen und Bedarfsanalysen durchgeführt und dabei bereits 609 "Absichtserklärungen" gesammelt. Diese werden nun schnellstmöglich von der Telekom in Verträge umgewandelt. Zur Zeit sind die Telekom-Mitarbeiter unterwegs, um für das Internet-Angebot zu werben. Sollten die 600 Verträge nicht erreicht werden, wird die schnelle Datenautobahn trotzdem "gebaut". In diesem Fall würde die Gemeinde die "Deckungslücke schließen", wie Petra Heuberger berichtete.

"Die Gebühren für die Elchinger Internetanschlüsse sind die gleichen, wie sie in ganz Deutschland üblich sind. Sobald die Vertragsbedingungen erfüllt sind, beginnt die Telekom mit den Detailplanungen. Dann wäre die Datenautobahn innerhalb eines Jahres befahrbar", so Bürgermeister Eisenkolb. Bereits im Juli könnte mit dem Kabeleinzug vom Hauptvermittlungspunkt Nersingen nach Elchingen begonnen werden. Die Rohre hierfür sind bereits verlegt.

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