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Pandemie

16.03.2020

Zugangskontrollen an der Uniklinik

Von heute an wird der Wachschutz am Oberen Eselsberg verstärkt

Die Coronavirus-Pandemie führt auch im Universitätsklinikum Ulm zu weitreichenden Konsequenzen. Dort werden nun unter anderem die Zugänge kontrolliert. Diese Maßnahmen seien notwendig zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Stadt und der Region, heißt es in einer Erklärung des Klinikums.

So werden vom heutigen Montag ab 6 Uhr als „Sicherheitsmaßnahme zum Schutz für die Bevölkerung“ alle Zugänge in das Universitätsklinikum reduziert und kontrolliert. Am Oberen Eselsberg gelangen Patientinnen und Patienten, die mutmaßlich nicht am Coronavirus erkrankt sind, sowie solche, die einen Termin haben oder zur stationären Aufnahme ohne Coronavirus-Symptome kommen, nur noch über den Haupteingang am Zentrum für Chirurgie ins Gebäude. Notfallpatienten werden nach wie vor in der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) behandelt.

Die Leitung des Klinikums bittet um Verständnis, wenn es durch diese Sicherheitsmaßnahmen zu Einschränkungen bei den Abläufen komme. Der eigens verstärkte Wachschutz des Universitätsklinikums Ulm kontrolliert die Einhaltung der genannten Maßnahmen.

Ferner werden Besucher gebeten, nicht mehr in das Universitätsklinikum Ulm zu kommen. Nur in begründeten Ausnahmefällen nach Anordnung durch einen Arzt sei noch ein Zugang möglich. Bei der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Michelsberg könne diese Regelung abweichen. Im Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 50000 Patienten stationär behandelt. Es verfügt über 1200 Betten und ist das größte Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu. An der Ulmer Universität absolvieren rund 3350 Studierende ein Studium an der Medizinischen Fakultät. Das Universitätsklinikum Ulm ist eine von vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg.

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