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Jugendkapelle

23.02.2018

Zum 20. gibt’s ein großes Fest

Die gemeinsame Jugendkapelle mit Nachwuchsmusikern aus Pfaffenhofen, Holzheim, Kadeltshofen und Steinheim ist aus Sicht der beteiligten Vereine ein Erfolgsmodell.
Bild: Markus Pietschmann

Musiker aus dem Rothtal haben sich zur „Juka Eintracht 98“ zusammengetan. Nun stehen zwei Konzerte an

Auch eine Jugendkapelle kommt einmal ins Erwachsenenalter: Genau 20 Jahre liegt die Gründung der „Juka Eintracht 98“ nun zurück. Dieser runde Geburtstag wird von den jungen Musikern aus Pfaffenhofen, Holzheim, Kadeltshofen, Steinheim und Beuren gebührend gefeiert. Den Auftakt zu einem ereignisreichen Jahr macht ein großes Konzert Anfang März in Pfaffenhofen.

Ein Blick zurück: Im September 1998 beschlossen die Musikvereine aus Pfaffenhofen und Holzheim, ein vereinsübergreifendes Jugendorchester zu gründen. Den Jugendlichen sollte eine Möglichkeit geboten werden, Musik zu machen, ihr Talent unter Beweis zu stellen und so auch den Sprung in die aktive Kapelle zu erleichtern. Ein ähnliches Projekt gab es damals bereits in Elchingen. Unter der Leitung des Dirigenten Josef Pietschmann aus Holzheim begannen 18 Nachwuchsmusiker im November 1998, regelmäßig zusammen zu musizieren.

2010 erhielt die Jugendkapelle mit 26 Mitgliedern erstmals Verstärkung – und zwar von Jugendlichen des Musikvereins Kadeltshofen. Zwei Jahre später schlossen sich die Musikfreunde aus Steinheim an. Im selben Jahr wurden zwei neue Gruppen gegründet: die „Musikknirpse“ und die „Musikflöhe“.

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Zu den „Musikknirpsen“ zählen seither die jüngsten Musiker im Alter von neun und zehn Jahren, die erste Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen sammeln können. Bei den „Flöhen“ können Elf- bis 13-Jährige diese ausbauen, bevor es dann mit der Jugendkapelle weitergeht. Seit 2014 beteiligt sich die Musikkapelle Beuren an der gemeinsamen Jugendarbeit. Inzwischen spielen 45 Jugendliche in der Juka.

Aus Sicht der beteiligten Vereine sind die 20 Jahre „Eintracht 98“ eine Erfolgsgeschichte. Mit gleich drei Orchestergruppen sei die Musikgemeinschaft in der Region wohl einzigartig. Nun wird das ganze Jahr über gefeiert. Auftakt ist ein großes Jubiläumskonzert mit Festakt am Sonntag, 4. März, im Martinushaus in Pfaffenhofen. „So spielt das Leben“, lautet das Motto, Beginn ist um 16 Uhr. Sowohl die „Juka Eintracht 98“ als auch die „Musikknirpse“ und die „Musikflöhe“ werden dort ihr Können zum Besten geben. Zudem werden Pfaffenhofens Bürgermeister Josef Walz, der Neu-Ulmer Bezirksvorsitzende des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Rainer Lohner, sowie Josef Pietschmann, der auch nach 20 Jahren noch die Juka dirigiert, sprechen. Am Sonntag, 1. April, folgt ein Osterkonzert in der Schulsporthalle in Holzheim. Danach steht für die Jugendlichen ein Ausflug nach Berlin auf dem Programm. Und wie schon zum zehnjährigen Bestehen der Juka findet ein Zeltlager statt, zu dem alle Jugendkapellen aus dem Bezirk eingeladen werden. (az, jsn)

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