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Neu-Ulm

11.04.2014

Zwei neue Gesichter für zwei wichtige Posten

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Der alte Stadtrat wählte in seiner letzten Sitzung noch zwei neue Fachbereichsleiter für die Stadtverwaltung

Zwei der wichtigsten Positionen im Neu-Ulmer Rathaus werden ab dem 1. Mai neu besetzt. Gestern hat der Stadtrat entschieden, wer die beiden Posten übernehmen soll.

Zum einen geht es um die Stelle des Stadtbaudirektors. Der Vertrag des bisherigen Amtsinhabers Andreas Neureuther läuft Ende des Monats aus und obwohl er sich erneut um das Amt beworben hatte, schaffte er es nicht ins „Finale“. In diesem durften sich gestern die Stadträte zwischen zwei Bewerbern entscheiden und wählten schließlich mit 30:11 Stimmen Markus Krämer zum neuen Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Umwelt und Hochbau.

Der 52-jährige Architekt war zuletzt 15 Jahre lang Ortsbaumeister der Gemeinde Blaustein, die sich in dieser Zeit von einer „gestaltlosen Gemeinde zur Stadt“ entwickelt habe, was Krämer auch als Erfolg seiner Arbeit darstellte. Der gebürtige Ulmer ist verheiratet, hat drei Kinder und zeigte gestern einige Punkte auf, die er in Neu-Ulms Innenstadt gerne anpacken würde. Den Umbau des Heiner-Metzger-Platzes mit der Stadtbücherei beispielsweise oder auch die Orientierung der Innenstadt zur Donau hin mit breiteren Wegen und einem Café am Ufer. Begeisterungsstürme löste er damit bei den Räten zwar nicht aus, aber er setzte sich immerhin klar gegen die zweite Bewerberin, eine ehemalige Baureferentin der Stadt Passau, durch.

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Ein gutes Stück euphorischer hatten die Stadträte auf die zuvor abgehaltene Wahl des neuen Fachbereichsleiters für Schulen, Kultur, Sport und Soziales reagiert. Hier wählten sie mit 35:5 Stimmen Ralph Seiffert, der aktuell noch bei der Stadt Ulm als stellvertretender Leiter der Abteilung Bildung und Sport angestellt ist. Der zweite Bewerber war ein 29-jähriger Amtsleiter aus Aalen, Amtsinhaber Gerhard Hölzel stand altersbedingt nicht mehr zur Wahl.

In den zehn Minuten, in denen sich jeder Kandidat dem versammelten Stadtrat vorstellen durfte, überzeugte Seiffert die Politiker mit seinem souveränem Auftreten, vielen Überschneidungen zu seinem aktuellen Job in Ulm und seinem Ziel, die Stadt „liebens- und lebensfreundlicher“ zu machen. Da sahen ihm die Politiker sogar einen kleinen Versprecher in seinem allerletzten Satz nach, in dem er sich darauf freute, „mit Engagement und Erfahrung in der Stadtverwaltung Ulm“ mitarbeiten zu wollen. Oberbürgermeister Gerold Noerenberg wies den errötenden Seiffert nur schmunzelnd daraufhin, dass dieser Fauxpas selbst bayerischen Ministern schon passiert sei. Seiffert ist 47 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und wohnt in Blaustein.

Sowohl er als auch Krämer sind ab dem 1. Mai bis zum 30. April 2020 als berufsmäßige Stadträte der Besoldungsgruppe B2 zugeteilt, verdienen also monatlich 6772,66 Euro.

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