Zu Beginn ordnete Markus Ferber die Entstehung der Europäischen Union historisch ein. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, aus der später die EU hervorging, sei nach den Erfahrungen zweier Weltkriege vor allem als Friedensprojekt gegründet worden. Ziel sei gewesen, „Krieg in Europa unmöglich zu machen“.
Schülerinnen und Schüler stellten eine Menge Fragen.
Im Anschluss stellten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen zahlreiche Fragen. Sie interessierten sich für den Arbeitsalltag eines Europaabgeordneten, wirtschaftliche Herausforderungen, Klimaschutz, Migration, Bürokratie sowie den Ukrainekrieg. Markus Ferber berichtete offen von seinem vollen Terminkalender zwischen Wahlkreis, Brüssel und Straßburg. Politik bedeute für ihn, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden – und komplexe Themen verständlich zu erklären. Besonders betonte er die Chancen, die Europa jungen Menschen bietet. Programme wie Erasmus+ sowie die Anerkennung von Abschlüssen ermöglichen es, in anderen EU-Ländern zu lernen, zu studieren oder zu arbeiten. Europa eröffne heute Möglichkeiten, die es früher so nicht gegeben habe.
Der Abgeordnete ermutigte die Jugendlichen zur Aktivität.
Auch kritische Themen wurden angesprochen. Markus Ferber sprach über hohe Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel. Beim Klimaschutz machte er deutlich, dass dieser mit wirtschaftlichem Wachstum vereinbar sein müsse – etwa durch Innovation und neue Technologien. Zum Abschluss ermutigte Markus Ferber die Jugendlichen, sich einzubringen. Demokratie lebe vom Mitmachen, schon die Teilnahme an Wahlen sei ein wichtiger Schritt. Darüber hinaus gebe es viele Möglichkeiten, sich vor Ort oder für Europa zu engagieren. Der EU-Projekttag findet 2026 rund um den 27. April statt. Anlass ist der Europatag am 9. Mai. Seit 2007 besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen, um mit jungen Menschen über Europa zu diskutieren.
Dieser Inhalt wird uns zur Verfügung gestellt
Sie haben das Wort! Vereine, Schulen, Kirchen sowie andere Gruppierungen und Einrichtungen aus der Region können ihre Texte und Bilder über unser Portal unter www.azol.de/upload hochladen.
Unsere Redaktion prüft, was veröffentlicht werden kann - in der Zeitung und Online -, nimmt aber keine redaktionellen Veränderungen vor. Wir freuen uns auf Ihre Neuigkeiten!
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren