Daimler-Busse steigern Verkaufszahlen trotz gesenkter Jahresprognose um fünf Prozent
Neu-Ulm
Daimler-Bussparte steigert Verkaufszahlen um fünf Prozent trotz gesenkter Jahresprognose
Daimler-Bussparte verzeichnet eine Verkaufssteigerung, während die Jahresprognose aufgrund herausfordernder Marktbedingungen überarbeitet werden muss.
01.08.25 - aktualisiert:
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Busse aus Neu-Ulm sind (fast immer) Reisebusse der Marke Setra. Seit vielen, vielen Jahrzenten.Foto: Alexander Kaya
Till Oberwörder, der Chef der Daimler-Truck-Bussparte, ist vergleichsweise zufrieden mit den jüngsten Quartalszahlen. „Unsere Geschäftszahlen haben sich im zweiten Quartal erneut positiv entwickelt.“
Es läuft bei Bussen
Mit über 7.000 verkauften Einheiten konnte das Unternehmen sich gegenüber dem Vorjahresquartal um fünf Prozent verbessern, und das bereinigte Ergebnis ist sogar deutlich wachsen lassen. Und zwar um 27 Prozent auf 147 Millionen Euro. Auch mit der Umsatzrendite von zehn Prozent könne die Bussparte sehr zufrieden sein: Sie liegt im prognostizierten Zielkorridor von acht bis zehn Prozent für das Gesamtjahr.
Was Oberwörder darüber hinaus freut: „Wir sind weiterhin die klare Nummer eins in unseren wichtigsten Kernmärkten Europa, Brasilien und Mexiko. Dass unsere Busse und Fahrgestelle so gefragt sind, liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Arbeit unserer Teams in allen Bereichen und Regionen. Deshalb danke ich der weltweiten Daimler-Buses Mannschaft für ihren Einsatz!“
Trotz solider Zahlen hat das Unternehmen Daimler-Truck aber seine Jahresprognose gesenkt. Grund sind vor allem die schwierigen Marktbedingungen in den USA, unter anderem wegen politischer Unsicherheiten und Zöllen. Daimler Truck rechnet nun mit weniger Umsatz und einem deutlich niedrigeren Gewinn als 2024. (AZ)
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