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Die neuen Ulm/Neu-Ulmer Donaufest-Fahnen tragen aktuelle politische Botschaften

Ulm/Neu-Ulm

Die neuen Ulm/Neu-Ulmer Donaufest-Fahnen tragen aktuelle politische Botschaften

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    Das ungarische Künstlerkollektiv bestehend aus János Borsos, Lilla Lőrinc, Eszter Nagy und Marcell Horváth beheimatet im art quarter Budapest erzählt die Geschichte des Donauraumes: Der ewige Kreislauf des Wassers verbindet alle Menschen und Gesellschaften entlang der Donau.
    Das ungarische Künstlerkollektiv bestehend aus János Borsos, Lilla Lőrinc, Eszter Nagy und Marcell Horváth beheimatet im art quarter Budapest erzählt die Geschichte des Donauraumes: Der ewige Kreislauf des Wassers verbindet alle Menschen und Gesellschaften entlang der Donau. Foto: Donaubüro

    Das Programm für das 14. Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm zähle zu den vielfältigsten in der Geschichte des Festivals. Mit einem außergewöhnlich breit gefächerten Angebot startet das Donaubüro in die nächste Festauflage - 40 institutionelle Partner aus dem gesamten Donauraum bringen sich ein, 30 Sponsoren unterstützen. Rund 380.000 Besucherinnen und Besucher sowie 180 Einzelveranstaltungen des Jahres 2024 sehen die Veranstaltenden als „Ansporn und Verpflichtung zugleich.“ Jetzt ist klar, woher die Fahnen kommen.

    Das ungarische Künstlerkollektiv, bestehend aus János Borsos, Lilla Lőrinc, Eszter Nagy und Marcell Horváth beheimatet im „art quarter Budapest“ erzählt die Geschichte des Donauraumes neu: Der ewige Kreislauf des Wassers verbindet alle Menschen und Gesellschaften entlang der Donau. Die Künstlerinnen und Künstler setzen damit ein Statement gegen die Spaltung der Gesellschaft auch in ihrer ungarischen Heimat. Die gemeinsame politische Botschaft lautet: „Budapest & Ulm /Neu-Ulm zeigen gemeinsam Flagge für eine freie Kulturszene und eine offene Gesellschaft!“

    Donaufest in Ulm und Neu-Ulm

    Ab dem 3. Juli verwandeln die Doppelstädte zehn Tage lang ihre Ufer in einen europäischen Begegnungsort. Künstlerinnen, Künstler Kulturschaffende, Initiativen und Gäste aus allen zehn Donauländern kommen in Ulm und Neu-Ulm zusammen – und machen spürbar, was unser gemeinsames Europa trägt: Vielfalt, Austausch und Zusammenhalt.

    Die Fahnen für das Donaufest  in Arbeit.
    Die Fahnen für das Donaufest in Arbeit. Foto: Donaubüro

    Ein Fest für Europa an der Donau

    Das Donaufest soll Raum schaffen für grenzüberschreitende Begegnung, Dialog und Perspektivwechsel und soll damit ein Ort sei, an dem Europa erlebt wird. Als größte deutsche Veranstaltung mit Fokus auf Südosteuropa will das Donaufest zeigen, wie wichtig internationale Verständigung und Vernetzung sind: „Europa kann nur bestehen, wenn wir uns begegnen, kennen lernen und verstehen.“

    Ein erster Blick auf die Höhepunkte: Etwa ein hochkarätiges internationales Literaturprogramm mit dem Literaturkritiker und ARD-Moderator Denis Scheck und dem österreichischen Autor Robert Menasse, der sich mit seinem Herzensthema Europa kritisch auseinandersetzt. Für die Eröffnungsfeier am 3. Juli konnte das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm den Ex-EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Keynote-Speaker gewinnen.

    Darüber hinaus wird es vielfältige Jugendbegegnungsprojekte geben, die junge Menschen aus dem Donauraum zusammenbringen, sowie ein Bühnenprogramm mit Künstlern und Künstlerinnen aus allen zehn Donauländern. Als Abschluss spielt die Stadtkapelle Ulm die Donausymphonie von Frank Wildhorn in einer Blasorchesterfassung. (AZ)

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