Zu einem Einsatz wegen eines Eisunfalls ist die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen am Samstag gegen 13.45 Uhr gerufen worden. Auf dem See im Naherholungsgebiet „Grüne Lunge“ war ein 13-Jähriger ins Eis eingebrochen und konnte sich nicht selbstständig befreien. Passanten hörten seine Hilferufe und alarmierten die Rettungskräfte.
Wie die Feuerwehr berichtet, begaben sich aufgrund der zeitkritischen Lage zwei Männer mit Überlebensanzügen umgehend auf das Eis und ins Wasser. Ein weiterer Trupp ging parallel mit dem Boot auf dem Eis vor und unterstützte sie. Die eingesetzten Kräfte brachten den eingebrochenen Jungen schließlich ans Ufer, wo er erstversorgt und betreut wurde. Er kam mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit 24 Kräften vor Ort. Notarzt, Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls im Einsatz.
Die Rettungskette hat laut Feuerwehr bei dem Einsatz in Vöhringen einwandfrei funktioniert
Laut Feuerwehr hat die Rettungskette einwandfrei funktioniert. Der Anrufer, der den Notruf abgesetzt habe, sei vor Ort am Ufer und mit der Leitstelle in Verbindung geblieben. Dies sei vorbildliches Handeln gewesen. Während der Anfahrt habe ein Trupp bereits die Überlebensanzüge angezogen, sodass direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle mit den ersten Rettungsmaßnahmen habe begonnen werden können. Die Verkehrsteilnehmer hätten den Feuerwehrfahrzeugen rasch Platz gemacht. (AZ)
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