Künftig zahlt, wer im Landkreis Neu-Ulm viel Grüngut loswerden möchte.Foto: Sammlung AWB
Wer viel Grüngut loswerden will, muss künftig im Landkreis Neu-Ulm zahlen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Kreises informiert, dass ab der kommenden Woche eine neue Regelung auf den Grüngutsammelstellen in den Kommunen Buch, Pfaffenhofen, Roggenburg, Altenstadt, Illertissen und Weißenhorn gilt. Grundlage dafür sei die neue Abfallgebührensatzung, die mit der Rückübertragung der Abfallwirtschaft von elf Städten und Gemeinden an den Landkreis zum Jahreswechsel wirksam geworden ist.
Für Privatpersonen gilt ab 4. Mai: Bis zu zwei Kubikmeter Grüngut pro Anlieferung sind kostenlos. Für größere Mengen wird künftig eine Gebühr erhoben: Jeder weitere Kubikmeter kostet 11 Euro, teilt ein Sprecher des AWB mit. Technisch gemessen werde die jeweilige Ladung nicht, erklärt er auf Nachfrage. Das Personal vor Ort sei erfahren, das Volumen richtig zu abzuschätzen. Wie häufig eine Privatperson ihren Grünabfall anliefert, sei unerheblich. Die kostenfreien zwei Kubikmeter könnten auch mehrmals täglich abgeladen werden.
Deponie verlangt ab erstem Kubikmeter Gebühr für Anlieferungen
Bei gewerblichen Anlieferungen werde die Gebühr ab dem ersten Kubikmeter berechnet – ebenfalls 11 Euro pro Kubikmeter. Wichtig für Profi- und Hobbygärtner: Vor Ort kann ausschließlich per EC-Karte gezahlt werden. Das Hantieren mit Bargeld sei zu kompliziert und wegen möglicher Einbrüche zu riskant, erklärt der Sprecher. (AZ/kam)
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