Die Tat und ihre Hintergründe dürften weiter für Entsetzen sorgen: Ein heute 30 Jahre alter Mann aus Eritrea, der eigentlich längst schon hätte abgeschoben werden sollen, stach im Januar im Ulmer Media-Markt auf einen Mitarbeiter ein. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt, er entkam nur knapp dem Tod und wird voraussichtlich bleibende Beschwerden davontragen. Gut drei Monate nach der Tat hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen den Täter wegen versuchten Mordes erhoben. Zumindest bildlich ist der Hergang der Tat eindeutig nachvollziehbar, es gibt Videoaufnahmen. Demnach ging Ismail M. an mehreren anderen Personen vorbei und „zielgerichtet“ auf sein Opfer zu – und stach mehrfach darauf ein. Aber warum?
Ulm
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